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	<title>ORTE UND GESICHTER Archive - Unionviertel</title>
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	<title>ORTE UND GESICHTER Archive - Unionviertel</title>
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		<title>Das Blaue Haus</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/das-blaue-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 12:31:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[RAUM UND FLÄCHENANGEBOTE]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das wohl kleinste Co Working Space in Dortmund liegt an der Rheinsichen Straße: „Wir haben nur 7 Plätze, sind aber total neugierig auf Menschen. Das heißt, wir möchten ganz viele von Euch kennenlernen. Manche werden länger bleiben, manche wieder gehen. Aber , mit allen wird gelacht, gesprochen, Kaffee getrunken und genetzwerkt. Komm vorbei und lern ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das wohl kleinste Co Working Space in Dortmund liegt an der Rheinsichen Straße: „Wir haben nur 7 Plätze, sind aber total neugierig auf Menschen. Das heißt, wir möchten ganz viele von Euch kennenlernen. Manche werden länger bleiben, manche wieder gehen. Aber , mit allen wird gelacht, gesprochen, Kaffee getrunken und genetzwerkt. Komm vorbei und lern uns kennen. Wir möchten, dass Du mindestens einen Monat bleibst, aber wir können uns natürlich auch was festes vorstellen.“</p>
<p>Das blaue Haus ist eine ehemalige Kneipe. Hier werden insgesamt sieben feste Schreibtische monatsweise vermietet. Eine Küche mit Herd , Spülmaschine und Mikrowelle ist vorhanden. Ebenso gibt es eine Kaffeetheke mit feinem Kaffee (wir rösten selbst!) sowie ein Sofa und einen Besprechungstisch. Wer sich hier für 200 Euro im Monat einmietet, bekommt einen eigenen Zugang zum Büro und eine sichere Abstellmöglichkeit fürs Fahrrad. Die Straßenbahn hält direkt vor der Tür (Hst. Ofenstraße) und Bäcker, Imbiss und Supermarkt sind schnell erreichbar.</p>
<p><a href="https://dasblauedothaus.wordpress.com/contact/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Kontakt</a></p>
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		<title>HOHER WALL RELOADED</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/hoher-wall-reloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 12:11:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.KREATIV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HW15, das Haus Hoher Wall 15, feierte am 2. Dezember 2016 einen Tag der offenen Tür unter dem Motto: Hoher Wall 15 &#8211; RELOADED. Neue und alte Mieter des charaktervollen Gebäudes an der Schnittstelle von Innenstadt und Unionviertel stellten ihre vielfältige Arbeit vor. Freie Flächen und offene Büros. An diesem Tag konnten außerdem die freien, noch ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>HW15, das Haus Hoher Wall 15, feierte am 2. Dezember 2016 einen Tag der offenen Tür unter dem Motto: Hoher Wall 15 &#8211; RELOADED. Neue und alte Mieter des charaktervollen Gebäudes an der Schnittstelle von Innenstadt und Unionviertel stellten ihre vielfältige Arbeit vor. Freie Flächen und offene Büros.</p>

<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HW15reloaded04.jpg'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HW15reloaded04-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HWreloaded-4954web.jpg'><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HWreloaded-4954web-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HWreloaded-5030web.jpg'><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HWreloaded-5030web-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>An diesem Tag konnten außerdem die freien, noch mietbaren Flächen im Haus besichtigt werden. Im HW15 arbeiten der Hartware MedienKunstVerein, IT-Firmen, Designbüros, Architekten und Wirtschaftsförderung, kreative und klassische Wirtschaft unter einem Dach. Diese Mischung ist einzigartig und macht HW15 zu einen kreativen Knotenpunkt in Stadt und Region. Interessierte Unternehmen aller Branchen, Einzelunternehmer, Kreative und Besucher sind herzlich eingeladen, das Haus und seine Mieter kennenzulernen und die freien Büroräume zu besichtigen.</p>
<p><strong>Alte und neue Mieter</strong></p>
<p>Der Hartware MedienKunstVerein , Heimatdesign und das Architektur.dlx sind bereits seit Jahren Mieter im Haus. Weitere Unternehmen folgten: Studio KQ, ein junges Designbüro, ein IT-Berater Netzlab, die Stadtteilgenossenschaft InWest (die auch Vermieterin ist) , ein Übersetzungsbüro sowie das Gründerinnenzentrum der Wirtschaftsförderung Dortmund und das international tätige Software- und Beratungsunternehmen codecentric. Im Haus Hoher Wall 15 gibt es derzeit noch Raum für weitere Unternehmen, Agenturen oder Solo-Selbständige.<br />
Hoher Wall 15 ist Teil von Unionviertel.Kreativ Im Rahmen des Projektes Unionviertel.Kreativ werden falls nötig und gewünscht die Flächen im Haus auch renoviert. Die InWest vermietet auf dieses Weise neben dem Haus Hoher Wall 15 im gesamten Unionviertel Räume an Unternehmen und Gewerbetreibende.</p>
<p><strong>Hoher Wall 15 ist Teil von UNIONVIERTEL.KREATIV</strong></p>
<p>Im Rahmen des Projektes UNIONVIERTEL.KREATIV werden falls nötig und gewünscht die Flächen im Haus auch renoviert. Die InWest vermietet innerhalb des Projekts neben dem Haus Hoher Wall 15 im gesamten Unionviertel Räume an Unternehmen und Gewerbetreibende.</p>
<p>Unternehmen HW15 und Zitate der Mieter</p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/hoher-wall-reloaded/1612_ds_hwreloaded-4822_web/" rel="attachment wp-att-4167"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4167" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/03/1612_ds_HWreloaded-4822_web-400x400.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a><br />
<strong>Codecentric</strong><br />
Hoher Wall 15 ist jetzt einer von 14 nationalen und internationalen Standorten von codecentric, einem rasant wachsenden Software- und Beratungsunternehmen aus Solingen. Hier soll nicht nur beraten und programmiert werden, sondern mit der hauseigenen Denkfabrik „the black frame“ nach außen sichtbar und gesprächsbereit das Thema Digitalisierung vor- und weitergedacht werden &#8211; nicht nur IT bezogen, sondern gesellschaftspolitisch bis künstlerisch und im Austausch mit dem Viertel. „Das Ladenlokal gibt es natürlich auch, weil wir zum Anfassen da sein wollen. Wenn man von oben drauf guckt und die Stadt als Textur liest, dann sitzen wir hier mitten zwischen Mainstream, Umbruch und Gentrifizierung“, sagt Martin Kiel, Standortleiter der Codecentric in Dortmund.<br />
<a href="https://www.codecentric.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.codecentric.de</a></p>
<p><strong>dlx architektur</strong><br />
Die beiden Gründer sammelten zuvor in renommierten Büros viele Jahre lang Erfahrungen. „Jede Geschichte spielt in Räumen“, schreibt dlx über sich. Die Firma plant und begleitet in diesem Sinn den Um- oder Neubau von Privathäusern, Wohnungen, Bädern, Küchen, Geschäftshäusern oder Schulen. „Das Gebäude Hoher Wall 15 schafft mit wenigen Gesten eine feine Architektursprache. HW15 ist ein Gebäude mit Charakter. Zudem ist die Lage innerhalb des Wallrings für uns und unsere Mitarbeiter ein Gewinn“, sagt Sebastian Th. Franssen, Gesellschafter &amp; Architekt dlx.<br />
<a href="http://www.dlx.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dlx.eu</a></p>
<p><strong>Gründerinnenzentrum der Wirtschaftsförderung Dortmund</strong><br />
Das Zentrum begleitet in enger Kooperation mit dem STARTERCENTER NRW den Einstieg von Frauen in die Selbstständigkeit und bietet sowohl Beratung wie Informationen zu Fördermöglichkeiten. Regelmäßig finden Seminare und Workshops zu gründungsrelevanten Themen statt &#8211; nicht nur für Frauen! Im Hohen Wall 15 können Gründerinnen auch ihr erstes Büro anmieten, für das sie ggf. einen Zuschuss erhalten. „Das kreative und dynamische Umfeld bietet viele Vernetzungsmöglichkeiten, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken“, sagt Maike Kranaster vom Gründerinnenzentrum.</p>
<p><strong>Heimatdesign </strong><br />
Heimatdesign ist Plattform für die regionale Designszene. Ziel ist es, die Kompetenzen der Szene durch Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Messen und das halbjährlich erscheinende Heimatdesign Magazin sichtbar zu machen. Reinhild Kuhn und Marc Röbbecke bezogen 2009 als erste das Gebäude Hoher Wall 15 und entwickelten es bis 2015 als kreativen Arbeitsort. Hier wurde durch Heimatdesign der erste Coworking Space in Dortmund geschaffen und das Haus allmählich von anderen kreativen Mietern besiedelt. 2015 entwickelte Heimatdesign das Projekt DESIGN METROPOLE RUHR, ein Webportal für die Darstellung regionaler Designkompetenzen.<br />
<a href="http://www.heimatdesign.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.heimatdesign.de</a></p>
<p><strong>HMKV</strong><br />
Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) zeigt seine Ausstellungen in der dritten Etage des Dortmunder U. Im Haus Hoher Wall 15 werden diese Ausstellungen konzipiert. „Wir freuen uns, dass wir in einem künstlerisch-kreativen Umfeld arbeiten, das in dieser Form in Dortmund einmalig ist“, sagt Inke Arns, künstlerische Leiterin des HMKV. Über die Jahre ist ein breites, internationales Netzwerk entstanden, so dass namhafte Künstler aus aller Welt nach Dortmund kommen. Die Ausstellungen des HMKV sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden und finden national wie international höchste Anerkennung.<br />
<a href="https://www.hmkv.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hmkv.de</a></p>
<p><strong>InWest eG</strong><br />
Die charaktervolle Immobilie am Hohen Wall 15 wird von der InWest verwaltet und wie weitere Räume im Viertel günstig an Unternehmen und Kreative vermietet. Die Gründungsmitglieder der InWest (Unionviertel e.V., Union Gewerbehof, EWEDO GmbH (Beschäftigungsträger), GiD mbH (Interkulturelle Dienstleistungen), PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO, HEIMATDESIGN und Neue Kolonie West e.V. sowie die Partner (Wirtschaftsförderung Dortmund, Kulturbüro, Stadterneuerung) sind gemeinsam im Unionviertel aktiv. Neben der Vermietung organisiert die Genossenschaft im Rahmen des Projektes UNIONVIERTEL.KREATIV außerdem kostenlose Sprechtage für die Kultur- und Kreativwirtschaft und bietet Beratung und Seminare zu Businessthemen von Gründung bis Marketing. Sie bietet ferner unterschiedliche Dienstleistungen im Quartier an und macht Aktive und Aktivitäten, Wirtschaft, Kultur und Gastronomie des Unionviertel auf der Webseite unionviertel.de sichtbar.</p>
<p><strong>Netzlab</strong><br />
Die Firma bietet Ihnen Konzeption, Beratung und Programmierung in den Bereichen Cloud, Internet und Mobile an.</p>
<p><strong>Stefanov Übersetzungen</strong><br />
Der ermächtigte Übersetzer und beeidigte Gerichtsdolmetscher für die bulgarische Sprache Stefan Stefanov ist seit Anfang 2012 in dem Haus, weil es in der Nähe seiner Auftraggeber &#8211; der städtischen Behörden und Gerichte &#8211; ist und die zentrale Lage sowie die gute Verkehrsanbindung von großer Bedeutung für die überregionalen Kunden sind.<br />
<a href="https://stefanov-uebersetzungen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.stefanov-uebersetzungen.de</a></p>
<p><strong>Studio KQ </strong><br />
Das Designstudio hat sich der konzeptionsstarken und hochwertigen Gestaltung verschrieben. Die beiden Gründer sehen sich nicht nur als Grafiker, sondern ebenso als kreative und strategische Partner ihrer Kunden. Sie arbeiten für die unterschiedlichsten Kunden von Kulturinstitutionen bis Bauernhof. Ihre Plakate und Broschüren, Verpackungsdesigns und Logos haben Preise gewonnen. „Wir haben den Hohen Wall 15 immer als einen Ort mit offenen Türen, der Vernetzungen untereinander und einer sehr angenehmen (Arbeits-) Atmosphäre kennengelernt. Mit einer Kulturevent-Reihe, wollen wir unseren kleinen Beitrag leisten, den Hohen Wall zum kreativen Hotspots des Dortmunder Unionviertels zu machen“, sagt Tobi Mania, Geschäftsführer Studio KQ.<br />
<a href="http://www.studio-kq.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.studio-kq.de</a></p>
<p>Text: Christian Caravante</p>
<p>Foto: Daniel Sadrowski</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unverpackt: Frau Lose in der Rheinischen Straße</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/unverpackt-frau-lose-eroeffnet-2019-in-der-rheinischen-strasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2019 10:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[ANSIEDLUNG UND ENTWICKLUNG]]></category>
		<category><![CDATA[BILDUNG]]></category>
		<category><![CDATA[EINKAUFEN]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[WOHNEN UND LEBEN]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[unverpackt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das sechs-köpfige Team von Frau Lose setzt auf solidarisches Miteinander: 80 % der Ladeneinrichtung sind 2nd hand, 50% der Einrichtung sind gespendet. Einkaufen kannst du Reis, Nudeln, Öl, Geschirrspülmittel u.v.m. &#8211; alles plastikfrei. Bei Workshops im Laden lernst du z.B. Waschmittel, Abschminkpads oder Deo selbst zu machen. In der Kuchen-Ecke und bei Diskussionsveranstaltungen entwickeln wir ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das sechs-köpfige Team von Frau Lose setzt auf solidarisches Miteinander: 80 % der Ladeneinrichtung sind 2nd hand, 50% der Einrichtung sind gespendet. Einkaufen kannst du Reis, Nudeln, Öl, Geschirrspülmittel u.v.m. &#8211; alles plastikfrei. Bei Workshops im Laden lernst du z.B. Waschmittel, Abschminkpads oder Deo selbst zu machen. In der Kuchen-Ecke und bei Diskussionsveranstaltungen entwickeln wir gemeinsam neue Ideen unseren Alltag nachhaltig und fair zu gestalten.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong><br />
Mo, Di, Do, Fr: 10:30-19:30<br />
Sa: 10:30 – 17:30<br />
Mi: geschlossen</p>
<p><strong>Adresse</strong>: Rheinische Str. 24, 44137 Dortmund</p>
<p>Kontakt: info@frau-lose.de<br />
Website: <a href="http://www.frau-lose.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.frau-lose.de</a></p>
<p><a href="https://ev.frau-lose.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu weiteren Informationen zu aktuellen Workshopangeboten</a></p>
<p><a href="https://frau-lose.de/rheinische-strasse-24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Info-Link zur Entstehung von Frau Lose</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6166" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6168" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6169" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Susanne Sommaro</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/susanne-sommaro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 15:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wunsch nach Veränderung des alten Selbstbildes ist in Bezug auf Hairstyling und Frisur leider häufig geprägt von chemischen Behandlungen, die Ihr Haar dauerhaft schädigen können. Bei Susanne Sommaro erfahren Sie alles über weniger schädliche Behandlungen, die Ihren Look nachhaltig verändern und Ihre individuelle Persönlichkeit wiederspiegeln. Die Veränderung kann dabei radikal oder, im übertragenen Sinn, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wunsch nach Veränderung des alten Selbstbildes ist in Bezug auf Hairstyling und Frisur leider häufig geprägt von chemischen Behandlungen, die Ihr Haar dauerhaft schädigen können. Bei Susanne Sommaro erfahren Sie alles über weniger schädliche Behandlungen, die Ihren Look nachhaltig verändern und Ihre individuelle Persönlichkeit wiederspiegeln. Die Veränderung kann dabei radikal oder, im übertragenen Sinn, Zentimeter für Zentimeter erfolgen. Dieser Prozess beinhaltet eine intensive und individuelle Beratung gemäß Ihren Wünschen, der Beschaffenheit Ihrer Haare, den Bedürfnissen Ihrer Haut und Ihren persönlichen Vorstellungen. Weniger Chemie bedeutet nicht weniger Style, sondern mehr Bewusstsein, mehr Verantwortlichkeit und mehr Freiheit, die Grenzen des klassischen Stylings zu überwinden und kreativ in die Selbstverwirklichung zu gehen. Durch ihre langjährige Erfahrung als Friseurmeisterin und im Umgang mit biologischen Produkten und biochemischen Prozessen, liegen ihre Spezialitäten nicht nur in der Stilsicherheit mit modischen und avantgardistischen Frisur- und Designfragen, sondern auch in deren Umsetzung mit Naturprodukten. Auf der Suche nach Authentizität, Nachhaltigkeit und zeitgenössischem Styling werden Sie bei ihr über natürliche Schönheitspflege und Gestaltung eines zeitgemäßen attraktiven Erscheinungsbildes professionell beraten.</p>
<h1>Ein Friseurtermin der besonderen Art</h1>
<p>Susanne Sommaro bietet regelmäßig Termine an wechselnden Orten im Unionviertel an.</p>
<p><a href="http://susanne-sommaro.de/">www.susanne-sommaro.de</a></p>
<p>Foto: Sabrina Richmann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/susanne-sommaro/">Susanne Sommaro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Union Gewerbehof</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/uniongewerbehof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 09:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ANSPRECHPARTNER]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.AKTIV]]></category>
		<category><![CDATA[Union Gewerbehof]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Union Gewerbehof ist in den 1980er Jahren durch die Eigeninitiative arbeitsloser Menschen entstanden. Heute beherbergt das Gebäudeensemble ca. 90 kleine Unternehmen und um die 200 Beschäftigten aus unterschiedlichsten Branchen. Das Raumangebot setzt sich aus Büro-, Werkstatt-, Atelier und Lagerräumen verschiedenster Größe zusammen. Es umfasst insgesamt 5.000 m² vermietbare Fläche. Daneben hat der Gewerbehof gemeinschaftlich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/uniongewerbehof/">Union Gewerbehof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Union Gewerbehof ist in den 1980er Jahren durch die Eigeninitiative arbeitsloser Menschen entstanden. Heute beherbergt das Gebäudeensemble ca. 90 kleine Unternehmen und um die 200 Beschäftigten aus unterschiedlichsten Branchen. Das Raumangebot setzt sich aus Büro-, Werkstatt-, Atelier und Lagerräumen verschiedenster Größe zusammen. Es umfasst insgesamt 5.000 m² vermietbare Fläche. Daneben hat der Gewerbehof gemeinschaftlich genutzte Flächen, Seminarräume sowie einige zentrale Dienstleistungen. Die sozialen Aspekte durch das Zusammenwirken verschiedener Menschen und Unternehmen auf engstem Raum sind uns sehr wichtig. Ferner spielt bei baulichen Maßnahmen und der technischen Gebäudeausstattung der Einsatz umweltfreundlicher Materialien und Technologien eine wichtige Rolle.</p>
<p class="bodytext">In diesem engen Nebeneinander unterschiedlicher Menschen, Ziele und Unternehmen ist ein soziales Gebilde entstanden, das fruchtbare Formen der Zusammenarbeit hervorgerufen hat. Wir nennen das:<em><strong> Gemeinsam &#8211; Selbständig &#8211; Arbeiten</strong></em></p>
<p><strong>Übersicht über die anmietbaren Räume</strong></p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/werkhalle-im-union-gewerbehof/">Werkhalle</a><br />
<a href="https://www.unionviertel.de/gruppenraum-im-union-gewerbehof/">Gruppenraum</a><br />
<a href="https://www.unionviertel.de/seminarraum/">Seminarraum</a></p>
<p>Kontakt &#8222;Räume mieten&#8220;:<br />
Dorothee Schmülling und Silvia Beckmann, <a href="mailto:info@union-gewerbehof.de">info (at) union-gewerbehof.de</a>, Tel. 0231 16 24 76</p>
<p><strong>Übersicht zu laufenden Projekten</strong></p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/labor-fuer-urbane-zukunftsfragen-und-innovation/">Labor für Zukunftsfragen und Innovationen</a><br />
<a href="https://www.unionviertel.de/unionviertelzeitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unionviertelzeitung</a><br />
<a href="https://www.luzi.ruhr/digitale-veraenderungen-in-der-arbeitswelt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DigiDo: Wir im Hof</a><br />
<a href="https://www.unionviertel.de/inwest-eg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtteilgenossenschaft InWest eG</a></p>
<p><strong>Kontakt:<br />
</strong>Union Gewerbehof für umwelt- und sozialverträgliche Techniken GmbH<br />
Huckarder Straße 10-12, Tür 5<br />
44147 Dortmund<br />
Telefon: 0231 16 24 76<br />
<a href="mailto:info@union-gewerbehof.de">info(at)union-gewerbehof.de</a><br />
Sitz der Gesellschaft HRB 8485, Dortmund</p>
<p>NICHT WUNDERN! UNSERE EIGENTLICHE HOMEPAGE WIRD GERADE UMGEBAUT, DESWEGEN DIE VERLINKUNG.</p>
<p><em>Foto: Juliander Enßle</em></p>
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		<title>Jugend- und Kulturcafé</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/jkc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Formular Veranstaltung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2018 08:24:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAS VIERTEL]]></category>
		<category><![CDATA[JUGENDKULTUR]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.AKTIV]]></category>
		<category><![CDATA[WOHNEN UND LEBEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jugend- und Kulturcafé Rheinische Straße (JKC) ist eine zentrale Einrichtung des Jugendamtes, Bereich Kinder- und Jugendförderung. Die jugendkulturellen Angebote und Projekte richten sich an junge Menschen im Alter von 14 – 27 Jahren. Öffnungszeiten &#38; Angebote im Überblick Montags 18:30 – 21:30 Uhr Breakdance Workshop &#38; Jam Session Unter professioneller Anleitung können sowohl Anfänger, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jugend- und Kulturcafé Rheinische Straße (JKC) ist eine zentrale Einrichtung des Jugendamtes, Bereich Kinder- und Jugendförderung. Die jugendkulturellen Angebote und Projekte richten sich an junge Menschen im Alter von 14 – 27 Jahren.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten &amp; Angebote im Überblick</strong></p>
<p><strong>Montags 18:30 – 21:30 Uhr</strong><br />
<strong>Breakdance Workshop &amp; Jam Session</strong><br />
Unter professioneller Anleitung können sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene ihre Skillz austauschen und optimieren.</p>
<p><strong>Dienstags &amp; mittwochs 16:00 &#8211; 22:00 Uhr</strong><br />
<strong>Offenes Café</strong><br />
Sketchen, Offenes Atelier, Offenes DJ-Pult, Open Mic, kreative Angebote, Konsolensport, etc.</p>
<p><strong>Donnerstag 18:00 – 22:00 Uhr</strong><br />
<strong>JKC Stammtisch</strong><br />
Dortmunder Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Kunst – sei es auf der Bühne, am Mic, an den Plattentellern oder am Pinsel und der Spraydose. Der JKC Stammtisch beherbergt sowohl Veranstaltungen im musikalischen Bereich, als auch Aktionen und Projekte im Bereich Bildender Kunst.</p>
<p><strong>Veranstaltungen und Angebote am Wochenende</strong><br />
Konzerte, Graffiti, Battles, Workshops, Ausstellungen und vieles mehr…</p>
<p>facebook.com/jkc.rheinische.strasse<br />
Jugend- und Kulturcafé (JKC)<br />
Rheinische Straße 135<br />
44147 Dortmund<br />
Tel. 0231 47798465<br />
Haltestelle: Ofenstraße</p>
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		<title>die Werkhalle</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/werkhalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 13:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[BESONDERE ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[KULTUR UND AUSGEHEN]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Raum für Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniongewerbehof]]></category>
		<category><![CDATA[Unionviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Urbanisten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raumexperiment im Union Gewerbehof  In der Werkhalle des Union Gewerbehofs entstand 2017 ein multifunktionaler Ort für Studierende, Kunst- und Kulturschaffende, Co-Worker, Gruppen und Initiativen, die in den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur, Kunst und Kultur u.a. tätig sind und gemeinsam an Ideen tüfteln wollen; ein Ort der Begegnung, des Miteinanders, des Lernens und des Ausprobierens. Die seit ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Raumexperiment im Union Gewerbehof </strong><br />
In der Werkhalle des Union Gewerbehofs entstand 2017 ein multifunktionaler Ort für Studierende, Kunst- und Kulturschaffende, Co-Worker, Gruppen und Initiativen, die in den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur, Kunst und Kultur u.a. tätig sind und gemeinsam an Ideen tüfteln wollen; ein Ort der Begegnung, des Miteinanders, des Lernens und des Ausprobierens. Die seit Auszug der Fachhochschule leerstehende Halle wieder mit Leben zu füllen, den Austausch zu fördern und Initiativen einen Raum zu geben, war Ziel des Raumexperiments, das bis 2019 durchgeführt wurde. Egal ob das Gestalten von Gruppen-, Uni- oder Hausarbeiten, das Initiieren von Projekten, das Proben von Performances oder das Entwickeln von Start-Up-Ideen, die Werkhalle suchte Pionieren, die laborartig die unterschiedlichen Nutzungen testen, Co-Existenz aushandeln und diesen wunderbaren Ort bespielen wollten.</p>
<p>Die rund 400 Quadratmeter große Werkhalle ist bis heute flexibel nutzbar und steht den unterschiedlichsten Menschen und ihren Ideen zur Verfügung. Im Fokus des Experiments zwischen 2017 und 2019 stand die Nutzungsmischung um ein interaktives Arbeiten zu ermöglichen. Die Raumpioniere entwickelten die Spielregeln für die gemeinsame Nutzung der Werkhalle selber. Dadurch entstand ein Möglichkeitsraum für den kreativen Austausch und zur Umsetzung von Ideen.</p>
<p>Daneben bietet die Werkhalle einen Raum mit besonderem Ambiente für Veranstaltungen jeglicher Art. Bis zu 200 Personen können hier Aufführungen sehen oder bis zu 80 Personen tagen. Auch Seminare mit weniger Personen sind in der Werkhalle gut möglich.</p>
<p><strong>Werkhalle</strong><br />
Rheinische Straße 143<br />
44147 Dortmund<br />
Haltestelle Ofenstraße</p>
<p>Für weitergehende Informationen stehen wir gerne zur Verfügung!</p>
<p><a href="https://www.luzi.ruhr/angebote/werkhalle-mieten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Link zur Buchungsanfrage</em></a></p>
<p><strong>Union Gewerbehof<br />
</strong>Huckarder Straße 10-12<br />
44147 Dortmund<br />
Telefon: 0231 16 24 76<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@union-gewerbehof.de" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">info@union-gewerbehof.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Zukunftsakademie NRW, SEiSMiC 2016</p>
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		<title>Multivisionär</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/multivisionaer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 16:44:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
		<category><![CDATA[Möglichkeitsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektiven; Urbanisten; Gestaltungsworkshop; Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Selbermacher]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Es macht unsere Stärke aus, dass wir aus unterschiedlichen Perspektiven denken können“, sagt Florian Artmann, Urbanist der ersten Stunde. Vor sechs Jahren gründete sich die Initiative in Dortmund. Anfangs suchte ein knappes halbes Dutzend Idealisten neue Antworten auf die Frage, wie Stadträume idealerweise gestaltet sein sollten, um die Lebensqualität der Bewohner langfristig zu erhöhen. Seither ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Es macht unsere Stärke aus, dass wir aus unterschiedlichen Perspektiven denken können“, sagt Florian Artmann, Urbanist der ersten Stunde. Vor sechs Jahren gründete sich die Initiative in Dortmund. Anfangs suchte ein knappes halbes Dutzend Idealisten neue Antworten auf die Frage, wie Stadträume idealerweise gestaltet sein sollten, um die Lebensqualität der Bewohner langfristig zu erhöhen. Seither ist viel passiert.</p>
<p>Manchmal kann es hilfreich sein, Wikipedia zu Rate zu ziehen. „Die Urbanistik“, heißt es da, „ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das sich der Erforschung und Beschreibung von Städten unter sozialen, geographischen, historischen, ökologischen und städtebaulichen Gesichtspunkten widmet. Auch politische, wirtschaftliche und kulturelle Strukturen stehen im Forschungsinteresse. Damit vereint die Urbanistik Aspekte der Geistes-, Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Sozialwissenschaften.“ Das klingt nach komplexen Theoriegebäuden. Die Bauhaus-Universität zu Weimar bietet einen &#8218;Bachelorstudiengang Urbanistik&#8216; an. Artmann lacht. Und winkt ab. „Über den Namen haben wir damals nicht groß nachgedacht. Wichtig war, es sollte nach &#8218;urban&#8216; oder &#8218;Urbanität&#8216; klingen. Und die Endung auf &#8218;&#8230;isten&#8216; gefiel uns. Darauf konnten wir uns sofort einigen, denn eine Gruppe, die sich &#8218;Irgendwas mit isten&#8216; nennt, das ist immer eine Gruppe, die sich extrem für etwas einsetzt.“<br />
Durchaus vor theoretischem Hintergrund agieren die Urbanisten praxisnah und alltagstauglich. Ihren Schwerpunkt sahen sie zunächst im Aneignen von Räumen. Nicht von ungefähr liegen die Wurzeln der Gründungsmitglieder in der Graffitiszene: Stadtraumverschönerung von unten ist Prinzip. Zum Credo der Urbanisten gehört es, die Menschen vor Ort entscheiden zu lassen, wie die Welt vor ihrer Haustür gestaltet sein soll. Dieser Philosophie folgend dürfen entsprechende Planungen nicht in die Hände externer Büros gelegt werden.<br />
Ein erstes Projekt, mit dem sie im Unionviertel auf sich aufmerksam machten, war das Verschönern von Stromkästen. Ihr Aufruf zur Teilnahme richtete sich gleichermaßen an Privatleute, an die lokale Ökonomie und an Institutionen, angefangen beim Kindergarten bis hin zum Seniorenwohnheim. Angesprochen wurden interessierte Laien ebenso wie ansässige Künstler. Eine gemeinsame Ausstellung wurde organisiert und eine kompetente Jury berufen. Kontakte wurden geknüpft, die bis heute halten. Kurz gesagt, es war ein optimaler Start für die Initiative.<br />
„Wir als Urbanisten glauben, dass man eine Stadt nur dann verändern kann, wenn man sich an die verschiedenen Akteure in ihrer Verantwortung wendet. Wenn wir ein Projekt anschieben, behaupten wir in unserem Auftreten nicht, Experten zu sein. Wir sagen: &#8218;Ihr seid die Experten! Wir können euch ein Angebot machen, ihr schließt euch zusammen, wir begleiten euch anschließend bei dem Prozess&#8216;. Die Leute sollen das Gefühl haben, dass es ihre Angelegenheit ist. Im besten Fall wird es zum Selbstläufer. Wichtig ist, dass die Initiative nachhaltig ist. Wir haben kein Interesse daran, kurzfristige Projekte aufploppen zu lassen.“<br />
In eigener Sache hat sich die Gruppe gleichermaßen Zeit gelassen. Drei Jahre dauerte allein die Findungsphase. Eine wichtige Entscheidung, die währenddessen getroffen wurde, betraf die Organisationsform. Beschlossen wurde, sich als gemeinnütziger Verein zu konstituieren, keine auf finanziellen Gewinn hin ausgerichtete Firma zu gründen. Außerdem ist das Team über die Jahre zusehends universeller geworden. Die Urbanisten können mittlerweile auf das Wissen von Raumplanern, Biologen, Gärtnern, Künstlern, Sozialwissenschaftlern und Architekten zurückgreifen. „Es war klar, wir brauchen verschiedene Disziplinen, unser Anliegen durchzusetzen. Dass wir uns tatsächlich um Bereiche erweitert haben, an die wir bei der Gründung nie gedacht hätten, ist phantastisch. Ich staune regelmäßig, was man sich ausdenken kann, wenn man mit Leuten zusammenarbeitet, die andere Hintergründe haben.“<br />
Zu den Beispielen, die Artmann anführt, zählt das &#8218;Street Art Bingo&#8216;. Die Idee zu diesem Spiel lieferte Daniel Parlow, der als kulturwissenschaftlicher Praktikant zu den Urbanisten stieß. Über das Bingo, das wie alle Urban Games grundsätzlich als Strategie der Raumaneignung in Städten dienen kann, hätten selbst viele Alteingesessene ihr Viertel neu entdecken gelernt. Desweiteren nennt er ein Arbeitstreffen unter dem Titel &#8218;Urbane Möglichkeitsräume&#8216;. Gefördert im Rahmen des EU-Projekts SEiSMiC wurde hier mit Anwohnern über die zukünftige Nutzung des brachliegenden HSP-Areals diskutiert. Oder, drittes Exempel, der Gestaltungsworkshop &#8218;Create Your Skateplaza&#8216;. In Kooperation mit der Skateboardinitiative Dortmund wurde dabei der Platz vorm &#8218;U&#8216; für Skater optimiert. Gemeinsam wurden Rampen gebaut, Kurse geleitet und Wettbewerbe durchgeführt.<br />
Im Wesentlichen sind es drei Felder, auf denen die Urbanisten aktiv werden: Stadtentwicklung, Urban Gardening und Kunst. „Bei einigen Aktivitäten sind wir mit unserer bisherigen Infrastruktur an Grenzen gestoßen“, sagt Artmann. „Die Skateboardrampen oder die Hochbeete fürs Urban Gardening haben wir größtenteils mit Hobbywerkzeugen zusammengeschraubt, oftmals im Hof hinter unserem Büro an der Rheinischen Straße.“ Die Vorhaben der Urbanisten größer und anspruchsvoller geworden. Von daher sind sie froh, seit kurzem Mieter einer Werkstatt auf dem Union Gewerbehof zu sein, wo sie mit einem Tischlermeister zusammenarbeiten. Auch in Hinblick auf die Upcycling-Angebote des Vereins ist das ein konsequenter Schritt. „Upcycling ist bei uns ein ganz wichtiges Thema. Wer will, kann in unserer Werkstatt unter Anleitung vom reinen Konsumenten zum echten Selbermacher werden.“</p>

<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/2016-06-19-Upcycling-Workshop-kurt.der_restholzhocker_dieurbanisten_105.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/2016-06-19-Upcycling-Workshop-kurt.der_restholzhocker_dieurbanisten_105-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_2508.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/DSC_2508-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/Manufaktur_PanoQuer.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="289" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/Manufaktur_PanoQuer-400x289.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Längst sind die Urbanisten über Dortmund hinaus aktiv. Derzeit beteiligen sie sich an zwei großen, mehrjährigen und ruhrgebietsweit ausgeschriebenen Forschungsprojekten. Unvorhergesehen entsprechen sie dann in mancher Hinsicht doch der eingangs zitierten Wikipedia-Definition.</p>
<p>Text: Wolfgang Kienast<br />
Fotos: Björn Hickmann, Florian Artmann</p>
<p>Februar 2107</p>
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		<item>
		<title>Nahid Farshi</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/nahid-farshi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 10:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihre Schwester ist schon da, als sie das erste Mal deutschen Boden betritt. Die Schwester ist als Studentin gekommen, 1978 war das, noch zu Schah-Zeiten; sie selbst kommt nur sechs Jahre später unter ungleich dramatischeren Bedingungen. Zu Hause in Teheran hat sie Kopf und Kragen riskiert, politischer Flüchtling ist sie auf einmal; die Mullahs sind ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Schwester ist schon da, als sie das erste Mal deutschen Boden betritt. Die Schwester ist als Studentin gekommen, 1978 war das, noch zu Schah-Zeiten; sie selbst kommt nur sechs Jahre später unter ungleich dramatischeren Bedingungen. Zu Hause in Teheran hat sie Kopf und Kragen riskiert, politischer Flüchtling ist sie auf einmal; die Mullahs sind nun an der Macht. Keine Gedanke an Rückkehr, nie mehr – bis heute nicht. „Das“, sagt sie, „war sehr hart, und das wird es immer bleiben. Ich wollte mein Land nie verlassen.“<br />
Als sie 1984 in Düsseldorf aus dem Flieger steigt, ist sie im vierten Monat schwanger und hat nicht viel mehr dabei als heimlich besorgte Papiere und die Kleider am Leib. Zu Hause, in Teheran, hat sie vor kurzem das Abitur gemacht, geht zu Demonstrationen, verteilt Flugblätter, ist gegen den Schleier und arbeitet mit Flüchtlingen aus Afghanistan. „Wenn du nur ein bisschen sozial engagiert warst“, sagt sie im Rückblick, „warst du als links abgestempelt. Und links sein war gefährlich.“</p>
<p><strong>Sie kehrt nie wieder zurück</strong></p>
<p>Es ist ein ganz normaler Tag. Ayatollah Chomeini ist an der Macht, der erste Golfkrieg erschüttert die Region und die Welt. Die Repressionen unter dem Regime der Mullahs nehmen zu. In deren Gefolge verändert sich an diesem ganz normalen Tag Nahid Farshis Leben von einer Sekunde auf die nächste. Sie wird gewarnt, eindringlich; die Polizei habe ihre Wohnung durchsucht. Dorthin zurückzukehren sei lebensgefährlich. Nahid Farshi weiß, wie ernst das zu nehmen ist. Es ist bitter, es ist entsetzlich, aber es ist Fakt: Nie wieder wird sie in ihre Wohnung zurückkehren. Sie geht in den Untergrund, versteckt sich. An die geplante Einschreibung an der Uni ist nicht mehr zu denken: „Die hätten mich sofort geschnappt!“</p>
<p><strong>So viele Zufälle </strong></p>
<p>Ihre Mutter weint viel in diesen Tagen, sagt Nahid Farshi, die sehr früh einen Mann aus der Partei geheiratet hat; die Familie sorgt dafür, dass über „ein hohes Tier“ Papiere für sie ausgestellt werden. Absurd, so Farshi mit einem lakonischen Lächeln, sei das gewesen. „Da sorgte indirekt der Staat dafür, dass ich den Staat illegal verlassen konnte.“<br />
Die Visa besorgt eine deutsche Frau, die Nahid Farshi von einem Job bei Bayer kennt; die Firma ist in Teheran ansässig, und die Kollegin will helfen. Solche Verkettungen von Zufällen retten ihr das Leben. Und dann, gerade 20jährig, liegen zwischen ihr und ihrem Zuhause plötzlich 5000 Kilometer und die berühmten „Welten“. Seitdem, sagt sie, „gibt es kein Land mehr, von dem ich sagen kann, dass es Heimat ist.“<br />
Es folgen anstrengende Jahre. Sohn Mahan, der heute fast 32 ist, Informatikstudent und „ein bekannter DJ im Techno-Bereich“, wächst ohne Vater auf. Ihre Schwester, sagt Nahid, habe viel geholfen: „Ohne sie hätte ich das alles nie geschafft.“</p>
<p><strong>Hohes Tempo </strong></p>
<p>Die junge Iranerin arbeitet hart. Anfangs lebt sie in Bochum, sie hat Asyl beantragt und besucht Deutschkurse. Gleich drei am Tag sind es am Anfang, „solche Schiss hatte ich, dass sie mich in der Klinik bei der Entbindung nicht verstehen.“ Es folgt das Studienkolleg, dann das Informatik-Studium an der FH Dortmund. Sie jobbt hier und da, putzt die Nikolaikirche, später ist sie studentische Hilfskraft. Wenn sie was macht, sagt sie, lege sie ein hohes Tempo vor, außerdem sei sie ein echtes Organisationstalent. Und dann gibt es so ziemlich von Anfang an Dunja Bertold, damals in Bochum Studentin und „Patin“ von Nahid Farshi. „Mit ihr“, sagt sie dankbar, „ bin ich gut befreundet. Sie hat mir immer sehr geholfen“.<br />
Doch Nahid Farshi ist so eine: Sie will nicht nur nehmen, sie will auch geben. Und so zieht sich das Thema Flüchtlinge wie ein roter Faden durch ihr Leben; damals in Teheran fing das an, als sie den Menschen aus Afghanistan half, und das ist all die Jahre auch in Deutschland so geblieben.</p>
<p><strong>Keine Pause </strong></p>
<p>Natürlich muss sie als erstes für sich und das Kind sorgen. Sie zieht das Studium (hohes Tempo!) durch und arbeitet als Diplom-Informatikerin bei verschiedenen Firmen. Projektmanagerin, Freelancerin, internationale Projekte in Wien, London, Prag … Ihr guter Ruf eilt ihr voraus. Sie verdient viel Geld, kann sich ohne Risiko auch finanzielle Auszeiten leisten, tut das auch und widmet sich in diesen Zeitblöcken von bis zu zwei Jahren dem Ehrenamt: der Flüchtlingshilfe. Dem großen Thema ihres Lebens.<br />
Ihr letztes berufliches Projekt endet 2014. „Danach“, sagt sie, „wollte ich eigentlich mal einfach eine Pause machen, aber dann ist durch die Flüchtlingsgeschichte alles anders gekommen.“<br />
Aus der Pause wird nichts. Auch nicht aus der geplanten Reise durch ihr Lieblingsland Indien, wo sie „trotz aller Armut und trotz aller Probleme die Lebensfreude faszinierend“ findet. Sie bleibt, ist für eine kurze Zeit die erste Leiterin des Flüchtlingshauses in der Adlerstraße. Und gründet dann mit ein paar MitstreiterInnen das „Projekt Ankommen e.V.“, das heute im ehemaligen QM-Büro in der Heinrichstraße angesiedelt ist. „Wir waren“, erzählt sie begeistert, „am Anfang nur eine Handvoll Leute. Jetzt sind es über 700, die mitmachen, und ganz ehrlich: Was die alle für eine Leistung bringen, das glaubt man nicht. Wir sind wirklich dankbar dafür und die Flüchtlinge natürlich erst recht.“</p>
<p><strong>Ehrungen und Preise </strong></p>
<p>Den Integrationspreis der Stadt Dortmund und viele weitere Preise hat der Verein „Projekt Ankommen e.V.“ für sein Engagement bekommen, Nahid Farshi selbst den Ehrenring der Innenstadt West. Und seit ein paar Monaten ist sie für ein Pilotprojekt angestellt, um in Kooperation von Stadt und Caritas die Integration von Flüchtlingen speziell in Aplerbeck und Brackel voranzubringen. Netzwerkarbeit. Runde Tische. Deutschkurse organisieren oder Patenschaften, Mitgliedschaften in Sportvereinen und einiges mehr. Es gibt viel zu tun, Nahid Farshi packt es an und tut dies – wie sonst – in hohem Tempo.<br />
Sie entspannt sich beim Malen – Frauen in bunten Saris sind ein bevorzugtes Motiv – und bei Musik. Seit drei Jahren lernt sie, Santur zu spielen, eine Art Zither, die zwischen Westeuropa und China verbreitet ist. Auf dem trapezförmigen Kasten sind die Saiten gespannt, die mit leichten Holzschlegeln bespielt werden. Und weil Nahid Farshi das, was sie macht, auch gerne richtig macht, nimmt sie Unterricht bei einem Profi. Kioomars Musayebi, der wie sie aus Teheran stammt, ist ein bekannter Santurspieler und Komponist. Und Mitglied des „Transorient Orchestra“, einer Bigband aus dem Ruhrgebiet. Keine Frage: Von so einem kann man was lernen.</p>
<p><strong>Echte Leidenschaft</strong></p>
<p>Was sie schon kann, ist Backgammon. Eine echte Leidenschaft. Wie oft schon ist sie in Griechenland gewesen, um dort an Backgammon-Turnieren teilzunehmen; sie kann es kaum zählen. Und wie oft hat sie gewonnen? Auch kaum mehr zu zählen. In Dortmund hat sie ebenfalls bei Turnieren gespielt; Freunde, Freundinnen haben mitgefiebert, sie umarmt, wenn sie das Rennen gemacht hat. Ach ja, die Leute hier: Ihr gefällt das lockere, das offene Visier der meisten„Ruhris“, und auch, wenn es kein Land mehr gibt, das Nahid Heimat nennen kann (auch nicht, obwohl sie natürlich längst die deutsche Staatsangehörigkeit hat), so kann sie doch sagen: „Ich bin eine Dortmunderin“, und das macht sie froh. Als ihr Vater vor zwei Jahren starb, 5000 Kilometer entfernt an diesem anderen Ende der Welt, wäre sie gern die letzten Tage bei ihm gewesen, doch einen Weg zurück, den gibt es für sie als politischen Flüchtling nicht. Nicht einmal dann, wenn ein Vater stirbt. So etwas auszuhalten ist schwer, manche zerbrechen daran, doch Nahid Farshi wächst. Ihr Sohn sei, erzählt sie zum Schluss, sei einmal in Iran gewesen: Er hat das Grab seines früh verstorbenen Vaters besucht. Auch Mahan ist ein Dortmunder, genau wie Matheo, sein quirliger kleiner Mops: „In den ist er richtig verliebt.“<br />
Man sieht sich öfter, redet, kocht zusammen. „Und wenn er mal Fragen zur Informatik hat“, sagt Nahid Farshi, „dann macht im Zweifel auch mal die Mama für ihn die Hausaufgaben …“</p>
<p>Text: Ursula Maria Wartmann</p>
<p>Foto: Oliver Schaper</p>
<p>Ich danke meinen InterviewpartnerInnen, die in fast zwei Jahren zu dieser Portraitserie beigetragen haben. Danke, dass Sie mir Ihr Vertrauen und uns allen interessante Geschichten geschenkt haben: voll mit Witz und manchmal Wehmut, mit Lebensklugheit und Courage. Die Portraitserie ist mit diesem „Gesicht aus dem Viertel“ nun zu Ende.</p>
<p>Dezember 2016</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peter Kreiner</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/peter-kreiner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2016 09:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Kreiner ist Krebs. Ein typischer, sagt er. Immer drei vor und zwei zurück. Er sitzt in seiner Kanzlei (er ist Rechtsanwalt und Notar) in der Kleppingstraße, ist coole 65 Jahre alt und wirkt mit seiner locker sitzenden Krawatte und der augenzwinkernden Selbstironie einigermaßen jugendlich. „Klar“, sagt er und lehnt sich entspannt im Sessel zurück, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Kreiner ist Krebs. Ein typischer, sagt er. Immer drei vor und zwei zurück. Er sitzt in seiner Kanzlei (er ist Rechtsanwalt und Notar) in der Kleppingstraße, ist coole 65 Jahre alt und wirkt mit seiner locker sitzenden Krawatte und der augenzwinkernden Selbstironie einigermaßen jugendlich. „Klar“, sagt er und lehnt sich entspannt im Sessel zurück, „muss ja. Meine Partnerin ist schließlich zwanzig Jahre jünger als ich &#8230;“<br />
Es gibt Kaffee und Kekse am Konferenztisch, und das Ambiente ist ebenfalls typisch Krebs. Zu Hause ist eben am schönsten – auch wenn es gerade das Büro in der Kleppingstraße und nicht das Haus in Lücklemberg ist. Antiquitäten und die chromblitzende Espressomaschine, ein altes Stehpult oder die stylische Stehlampe. Hier hat jemand Geschmack und zeigt das auch.</p>
<p><strong>Das U zum Greifen nah</strong></p>
<p>Auch sein letztes großes Bauprojekt, das ehemalige Gewerkschaftshaus an der Lange Straße, hat er geschmackvoll und hochwertig saniert. Drei Jahre und eine Menge Geld hat das ehrgeizige Vorhaben gekostet, das Peter Kreiner vor einigen Wochen beim Eigentümer-Forum des Unionviertels vorstellte. Alles vermietet, alles gut. Das Penthousauf dem Dach ist 160 Quadratmeter groß und zum Greifen nah am U mit seinen fliegenden Bildern &#8230;<br />
Peter Kreiner wächst in Dortmund auf, macht am Leibniz-Gymnasium („Leibniz ohne t – nicht wie der Keks!“) 1970 sein Abitur. Sein Vater kommt aus Bayern, der „ist ziemlich kernig gewesen“, sagt er. „Ich hab Freunde gehabt, die haben mich nicht besucht, weil sie kein Wort von ihm verstanden haben.“ Der Vater, Statiker und Architekt, kommt nach dem Krieg ins Ruhrgebiet; hier gibt es Arbeit und hier lebt die Frau, in die er sich verliebt, als sie im Bayerischen mit ein paar Freundinnen Urlaub macht.<br />
Es gibt regen Verkehr zwischen den beiden Familienzweigen in Nord und Süd. „In den besten Zeiten hatte ich ein Segelboot am Chiemsee liegen“, sagt Kreiner. „Da sind schon so manche Kilometer gefahren worden.“ Die jüngere Schwester von Peter Kreiner ist vor drei Jahren nach Ruhpolding gezogen. „Sie mag die Gegend da unten. Und hier in Dortmund das Haus mit dem Garten – das war alles viel zu groß. Da bist du hinten fertig und kannst vorne gleich wieder anfangen, das ist nichts mehr im Alter.“<br />
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Das war richtig Stress</strong></p>
<p>Nach dem Abi wird er ausgemustert: der Rücken. Dem Himmel sei Dank, findet er, denn der Bund, das wäre nichts für ihn gewesen. Er geht nach Münster, studiert Jura und macht sein Referendariat in Niedersachsen. Eine „grausame Station“ ist damals für ihn das Oberlandesgericht in Oldenburg. Kreiner breitet die Arme aus: „Die kamen da alle mit sooo einem Stapel Literatur zur Konferenz. Und wir sollten ständig Fragen beantworten. Das war ehrlich richtig Stress.“<br />
Die Einladung, als Richter oder Staatsanwalt in den Justizdienst zu gehen, schlägt Kreiner aus. Zurück in Dortmund vertritt er lange Jahre nur Banken und Leasinggesellschaften. Das heißt schlicht pragmatisch sein: „Da hab ich mich immer bedeckt gehalten, da durfte nichts rausgehen.“ Heute ist er nur noch als Notar tätig. Der jüngste Sohn Alexander verwaltet von der Kanzlei aus die Immobilien. Kreiner selbst befasst sich mit den Themen Erb- und Immobilienrecht, Eheverträge, Scheidungen …, dem ganzen prallen Leben eben.<br />
Sohn Friedrich ist allerdings aus der Art geschlagen. Er kocht, und das macht er richtig gut. Er habe im Sterne-Haus Résidence in Essen-Kettwig und im Steigenberger Dortmund gelernt, sagt der stolze Vater. Heute verwöhnt der Sohn die Gäste im „Emil“ tief unten im Keller des Dortmunder U. Die Mutter und Ex-Frau lebt in Frankreich mit ihrem neuen Mann. Kein Problem, man sieht sich auf Familienfesten und ist irgendwie befreundet, auch wenn Kreiner nichts zu Besuchen nach Frankreich zieht: „Das ist“, sagt er, „einfach nicht mein Land.“</p>
<p><strong>Gute Gründe </strong></p>
<p>Studium und Referendariat dauern damals zehn Jahre, was zwei gute Gründe hat. Peter Kreiner ist auch noch in Bochum eingeschrieben, in Medizin, das frisst Zeit und Energie, bis er einsieht, „dass wir alle eigentlich immer mehr Kaufleute gewesen sind.“ Und er arbeitet hart neben dem Studium, nicht nur in den Semesterferien. „Ich weiß nicht“, sinniert die selbst ernannte graue Eminenz, „wie viele Hausbars ich gebaut habe. Holzverkleidung, Tresen, der ganze Kram. Ich hab ganze Villen fertig gemacht, sogar Fliesen in Schwimmbädern gelegt.“ Seine Leidenschaft für Immobilien mag aus dieser Zeit rühren; jedenfalls hat er so einige davon, auch in Ruhpolding. Die Sache mit dem Gewerkschaftshaus im Unionviertel hat übrigens eine ganz besondere Bewandtnis: „In der Ecke hab ich als Student mal die Post ausgetragen, und das Haus hat mich schon immer interessiert.“</p>
<p><strong>Reisen und Freizeit</strong></p>
<p>Frankophil ist er nicht, dafür gibt es andere Länder, die er mag. Zu Beginn des Gesprächs sagt er zwar, dass er nicht sonderlich reiselustig ist, doch dann stellt sich heraus, dass er die halbe Welt gesehen hat. Allerdings favorisiert er nur eine Art zu reisen: Kreuzfahrten, am liebsten mit Atlantiküberquerung. Auf den Schiffen, schwärmt er, „stimmt einfach der Service. Und man kann in relativ kurzer Zeit eine Menge sehen.“ Außerdem hat man – wichtig für einen bekennenden Krebs – immer sozusagen sein eigenes Haus dabei. So wie im Wohnmobil. Da gibt es einen Traum, der noch auf seine Realisierung wartet: „Einmal“, sagt er begeistert, „von Kanada aus die USA bis in die Südstaaten runter. Das wär’s noch mal.“</p>
<p><strong>Wintersport in Ruhpolding</strong></p>
<p>Bis vor drei Jahren war er aktiv im Hallenfußball, dann, als er merkte, „dass meine Reaktionszeit sich verlangsamt“, hat er die Brocken hingeworfen. Auch sein Snowboard hat er zeitgleich in die Ecke gestellt. Nach wie vor hält er sich jedoch mit Skifahren fit; Ruhpolding mitten in den Alpen im Winter ist ein Muss, auch für seine beiden Söhne. 140 Kilometer Langlaufloipen gibt es dort. Weltweit gehört die Gegend in den Chiemgauer Alpen zu den beliebtesten Wintersportregionen, wo regelmäßig auch Biathlon-Weltmeisterschaften ausgetragen werden, und wenn Peter Kreiner ohne Helm mit Bommelmütze auf die Piste geht, tankt er neue Kraft.</p>
<p><strong>Ehrenamt</strong></p>
<p>Auch für die Arbeit bei der Stiftung Pflege, in deren Dienst er sich ehrenamtlich gestellt hat.<br />
„Die Frau Professor Bienstein von der Uni Witten / Herdecke“, sagt er mit einem kleinen Augenzwinkern, „die hat mich solange bearbeitet, bis ich ja gesagt habe.“ Kreiner war 2004 Mitbegründer der Stiftung, deren Ziele unter anderem auch Ursela Monn als Botschafterin oder Norbert Blüm als Kurator mittragen. Momentan, sagt Kreiner, sei nicht so sehr viel zu tun, aber das könne sich auch schnell wieder ändern. „Das Hauptthema älterer Menschen ist nicht der Tod, sondern die Frage, was passiert, wenn man seinen eigenen Namen nicht mehr nennen kann.“ Da braucht es Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen, Beratungsgespräche – dann braucht es jemanden wie ihn. Ganz branchenkonform lautet denn auch sein Lieblingsspruch: Die Würde des Menschen ist unantastbar.<br />
Zur Entspannung kochte er auch gerne mal, obwohl, na ja. Es ist halt so eine Sache mit so einem Sohn, der aus der Art geschlagen ist. „Wenn der Friedrich zu Besuch ist und in die Küche kommt“, gesteht Kreiner mit einem theatralischen Seufzer, „dann kann das stressig werden. In die Richtung von der Maggiflasche auch nur zu gucken, ist für so einen Profi nämlich eine Todsünde.“ Aber egal. Her mit der Pulle! Wir sind schließlich alle kleine Sünderlein …</p>
<p>Text und Foto: Ursula Maria Wartmann</p>
<p>November 2016</p>
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