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	<title>Dortmunder Kunstverein Archive - Unionviertel</title>
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	<title>Dortmunder Kunstverein Archive - Unionviertel</title>
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		<title>Das Salon Atelier zeigt sich vielfältig und vielerorts engagiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 15:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AUSSTELLUNGSORTE]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[ORTE UND GESICHTER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht immer sieht man von Außen, womit es das Innere auf sich hat. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Salon Atelier in der Adlerstr. 66. Seit mittlerweile 6 Jahren schon fast eine Institution, lässt sich der Charakter dieser kleinen Vereinigung aber längst nicht nur an dem bemessen, was sich innerhab besagter vier Wände abspielt. 2014 ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nicht immer sieht man von Außen, womit es das Innere auf sich hat. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Salon Atelier in der Adlerstr. 66. Seit mittlerweile 6 Jahren schon fast eine Institution, lässt sich der Charakter dieser kleinen Vereinigung aber längst nicht nur an dem bemessen, was sich innerhab besagter vier Wände abspielt.</span></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">2014 erst feierte man Fünfjähriges in den ehemaligen Räumlichkeiten des Dortmunder Kunstvereins und bald darauf die Neueröffnung eines <a href="http://friseursalon-salon.jimdo.com/home/" target="_blank" rel="noopener">Friseursalons</a>, gefördert mit Mitteln des Quartierfonds Rheinische Straße. Moment: Seit wann fördert eine Kommune einzelne Friseurbetriebe? Antwort: Wieso nicht? Bei den „Kultur-Kiosken“ rund um Ruhr 2010 gab es doch auch keine Probleme, den Transfer von Kunst und Kultur in die „Niederungen“ der Alltagskultur zu würdigen. Wir merken uns also zum Salon Atelier: Pfiffige Kombinationen, originelle Ansätze, gut geerdet und dennoch nach Höherem strebend.</span></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Weitere Beispiele? Ende Oktober 2015 Teilnahme am <a href="http://www.dortmunder-u.de/veranstaltung/zwischenraum" target="_blank" rel="noopener">„Zwischenraum“</a> im Hohenpriestertempel neuerer Dortmunder Kultur mit internationalem Niveau, dem U. Ab Anfang November 2015 Teilnahme an <a href="http://www.kunsthaus-essen.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=34&amp;Itemid=28" target="_blank" rel="noopener">„Off-Orte im Ruhrgebiet“</a> </span></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE"><i>(für Infos bitte nach unten scrollen)</i></span></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE"> im Kunsthaus Essen. Vor allem aber funktioniert das Salon Atelier als KünstlerInnen-Kollektiv, weshalb es viele Einzelausstellungen zu erleben gibt, so Holger Küpers &#8211; eine Art &#8222;assoziertes Mitglied&#8220; des Salon Atelier &#8211; Ausstellung mit dem Titel &#8222;Konkretes magisches Denken&#8220; ab dem 23.10.2015 um 19 Uhr anlässlich der Vergabe des Hungertuchs in der Kategorie bildende Kunst. „Hungertuch“? Ja, da ist sie wieder, die andere Seite der Kunst-Medaille. „Medaille“? Ja, es gibt öfter einmal Preise für Menschen aus dem Atelier. So haben Nicola Gördes &amp; Stella Rossié &#8211; auch eine Freundin des Hauses &#8211; den DEW 21 Förderpreis 2015 gewonnen. Und wo Preise sind, bleibt letztlich auch die überregionale Anerkennung nicht aus. So berichten Kunstführer wie <a href="http://www.spaces-guide.de/" target="_blank" rel="noopener">„Spaces“</a> und der <a href="http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westart/westart_magazin/videovonschwebendenpapierenundgummibandwegwerfkatapultenanjabackhausimgespraechmitjaschafidorra100_size-L.html?autostart=true" target="_blank" rel="noopener">WDR</a> gerne einmal aus der Adlerstraße.</span></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Aktuellste Informationen finden sich regelmäßig <a href="https://www.facebook.com/Salon-Atelier-155908437803982/timeline/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, es freuen sich auf Besuch: </span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Roland Baege<br />
Jascha Fidorra<br />
Stefan Gutsche<br />
Nicola Gördes<br />
Nico Jarmuth<br />
Ilona Edit Kohut<br />
Alischa Diana Leutner<br />
Natalie Roeder<br />
Silke Schönfeld<br />
Astrid Wilk</span></span></span></span></p>
<p>Salon Atelier<br />
Adlerstrasse 66<br />
<a href="http://www.salon-atelier.de/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">www.salon-atelier.de</span></span></a></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Text: Jens Kobler<br />
Foto: Salon Atelier</span></span></span></span></p>
<p align="LEFT">
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		<title>Hausgemachte Internationalität</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/hausgemachte-internationalitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 14:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AUSSTELLUNGSORTE]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[KULTUR UND AUSGEHEN]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmunder Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Oriane Durand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Stationen in Marseille, Paris, Berlin, Nürnberg und Bonn hat Oriane Durand Anfang Juli 2015 die Künstlerische Leitung des Dortmunder Kunstvereins übernommen. Im Interview spricht sie über ihre Ansätze und Ideen für die neue Aufgabe. Was waren ihre ersten Eindrücke von der Stadt Oriane Durand: Das Ruhrgebiet hat eine starke Präsenz über seine Grenzen hinaus ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="LEFT"><span style="color: #000000;">Nach Stationen in Marseille, Paris, Berlin, Nürnberg und Bonn hat Oriane Durand Anfang Juli 2015 die Künstlerische Leitung des Dortmunder Kunstvereins übernommen. Im Interview spricht sie über ihre Ansätze und Ideen für die neue Aufgabe.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><b>Was waren ihre ersten Eindrücke von der Stadt<br />
Oriane Durand: </b></span><span style="color: #000000;">Das Ruhrgebiet hat eine starke Präsenz über seine Grenzen hinaus und zählt zu den wichtigsten Regionen Deutschlands. Den Charakter Dortmund wirklich einzuschätzen ist für mich noch schwierig, da ich noch ganz neu bin. Mein erster Eindruck ist aber sehr positiv, es gibt in Dortmund eine junge Szene, die Energie und Lust hat, die Stadt nach vorne zu bringen. </span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><b>Gibt es bereits eine direkte Reaktion von Ihnen auf das Vorgefundene, beeinflusst Sie das?<br />
Oriane Durand: </b></span><span style="color: #000000;">Ja, ich denke schon, und zwar sowohl in Bezug auf die Stadt als auch auf die konkreten Räumlichkeiten des Kunstvereins. Mein Programm für nächstes Jahr wird sich sicherlich direkt oder indirekt darauf beziehen. Man kann den Ort, wo man arbeitet und wohnt nicht ignorieren.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><b>Der Kunstverein wird durch Mitgliedsbeiträge, die Stadt und Drittmittel finanziert. Werden auch inhaltliche oder konzeptionelle Anfragen an Sie heran getragen, z.B. dass die Stadt „repräsentiert“ oder vor allem hiesige Künstler gefördert werden sollen?<br />
Oriane Durand:</b></span><span style="color: #000000;"> Damit eine Stadt ihr Aufmerksamkeitspotential entwickelt und voll ausschöpft, muss sie sich, meiner Ansicht nach, nach außen hin öffnen und daher auch Leute von außerhalb einladen. Es ist für mich wichtig die Internationalität zu fördern und ich verstehe das als Aufgabe des Dortmunder Kunstvereins. Es heißt natürlich nicht, dass ich den Austausch mit der Dortmunder-Szene vernachlässige: Wir sollten unsere Kräfte bündeln, um das beste Ergebnis zu erreichen. Der Austausch mit Künstlern bedeutet für mich eine einzige große Forschung zu dem Thema, was Kunst heutzutage sein und bedeuten kann. Fragen, Utopien und Ideale spielen eine große Rolle. Ich habe die Hoffnung, dass sie noch existieren. Wichtig ist mir auch, dass Kunst im besten Fall aus sich heraus erfahrbar ist, aber gleichzeitig nicht produktorientiert dargestellt wird. </span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><b>Ergeben sich auch Ansätze aus der direkten Nachbarschaft zum U und den dort vertretenen Institutionen?<br />
Oriane Durand: </b></span><span style="color: #000000;">Das Museum Ostwall, der HMKV und wir haben alle eine eigene Programmatik, einen eigenen Bereich. Der Kunstverein ist hierbei vor allem ein Ort, Einzelpräsentationen junger, internationaler Künstler zu zeigen. Wir sind also komplementär und können von der gegenseitigen Nähe nur profitieren. </span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><b>Terminhinweis:<br />
</b>1.-30. August 2015: Jessica Gispert: Sense of Selfed, Sommerreihe </span><span style="color: #000000;"><i>Durchblick</i></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;">Donnerstag, 13. August, 18:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Oriane Durand </span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;">Bei der alljährlichen Sommerausstellung </span><span style="color: #000000;"><i>Durchblick</i></span><span style="color: #000000;"> entwickeln geladene KünstlerInnen ein Ausstellungskonzept, das explizit für die Rezeption von außen über die große Fensterfront des Kunstvereins vorgesehen ist. Das Betreten der Ausstellung ist lediglich bei der Eröffnung möglich, danach kann sie nur noch über die rundumlaufende Fensterfront des Dortmunder Kunstvereins besichtigt werden. Währenddessen bleibt der Kunstverein geschlossen.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;">Dortmunder Kunstverein<br />
Park der Partnerstädte 2<br />
44137 Dortmund</span></p>
<p><a href="http://www.dortmunder-kunstverein.de" target="_blank">www.dortmunder-kunstverein.de</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/KunstvereinDortmund" target="_blank">www.facebook.com/KunstvereinDortmund</a></p>
<p>Öffnungszeiten von September bis Juli:</p>
<p>Dienstag bis Freitag 15:00 – 18:00 Uhr<br />
Samstag und Sonntag 11:00 – 16:00 Uhr<br />
Montag und an Feiertagen geschlossen.</p>
<p>Interview: Jens Kobler<br />
Foto: Roland Baege</p>
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		<item>
		<title>Int. Frauenfilmfestival</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/mal-eckt-man-an-mal-entwickelt-es-sich-reibungslos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 18:22:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmunder Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmunder U]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfilmfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Hartware MedienKunstVerein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Mal eckt man an, mal entwickelt es sich reibungslos.“ Von Filmprogrammen für Schulklassen bis zum Multimediakonzert „Remember the Remembering“ von Cecilia Kim hat das Internationale Frauenfilmfestival im April 2015 eine bewundernswerte Palette an Angeboten parat: Spaziergänge durch das Viertel stehen neben einer langen Filmnacht im domicil; der Dortmunder Kunstverein präsentiert eine Ausstellung und der Hartware ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/mal-eckt-man-an-mal-entwickelt-es-sich-reibungslos/">Int. Frauenfilmfestival</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Mal eckt man an, mal entwickelt es sich reibungslos.“</p>
<p>Von Filmprogrammen für Schulklassen bis zum Multimediakonzert „Remember the Remembering“ von Cecilia Kim hat das Internationale Frauenfilmfestival im April 2015 eine bewundernswerte Palette an Angeboten parat: Spaziergänge durch das Viertel stehen neben einer langen Filmnacht im domicil; der Dortmunder Kunstverein präsentiert eine Ausstellung und der Hartware MedienKunstVerein beschäftigt sich mit Video-Tutorials. Filme im Programm beschäftigen sich mit Riot Grrrls, Familien- und Arbeitsmodellen oder sind Stummfilme von vor 100 Jahren. Silke J. Räbiger beantwortet im Interview die nahe liegenden Fragen zum Festival mit dem diesjährigen Fokus auf das Thema „Komfort“.</p>

<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/03/IFFF2015_QueenOfSilence1.jpg'><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/03/IFFF2015_QueenOfSilence1-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p><strong>Das Internationale Frauenfilmfestival findet 2015 unter dem Motto „Komfort“ statt. In Ihrer Begrüßungsschrift zum Festival schreiben Sie dazu, dass viele der gezeigten Filme „raus aus der Komfortzone“ führen. Und dies zu Themen wie der Arbeitswelt von Frauen im Ruhrgebiet, Elektrosmog oder dem kälter werdenden sozialen Klima. „Rein oder raus aus der Komfortzone?“ sei die Frage des diesjährigen Festivals. Ist dies auch eine Frage nach gesellschaftlichem Engagement vs. eingeigelter Konsumhaltung? Oder geht es eher um ein Gegensatzpaar wie Globalisierung vs. Nestwärme?</strong></p>
<p><strong>Silke J. Räbiger:</strong> Das Festival hat sich ein Thema gegeben und dazu haben wir eine Filmauswahl zusammengestellt, die sehr unterschiedliche Facetten des gesellschaftlichen Lebens beleuchtet. In den Filmen wird nicht vordergründig zu Aktivitäten aufgerufen, vielmehr haben wir es mit Filmen zu tun, die intensiv beobachten, Stimmungen einfangen und ihre Protagonist/innen respektvoll begleiten. Die Schlussfolgerung liegt bei den Zuschauer/innen. Hier etwas vorzugeben ist meist nicht die Intention der Filmemacher/innen, aber alle Filme haben eine klare Haltung. Gesellschaftliches Engagement erscheint mir persönlich unabdingbar.</p>
<p>Globalisierung vs. Nestwärme wäre für mich kein Gegensatzpaar. Zurückgefragt: Wie sollten wir denn der Globalisierung die Stirn bieten oder mit ihr leben, wenn wir nicht über Selbstgewissheit und Stärke, die aus eben dieser „Nestwärme“ resultiert, verfügen würden?</p>
<p><strong>Die Lage in der hiesigen Filmindustrie ist, wie andernorts auch, gespannt. In der aktuellen Ausgabe von „Politik &amp; Kultur“ z.B. wird von einigen gefordert, die Bindung von Kino- und Fernsehproduktion aufzugeben, um dem Kinofilm als solchem wieder mehr gerecht werden zu können. Dazu sind teils auch andere Fördermodelle als die aktuellen angedacht. Wie ist beim IFFF die Relation zwischen institutionell und privat finanzierten Filmen, zwischen „Kinofilm“, „TV Film“, „Experimentalfilm“?</strong></p>
<p><strong>Silke J. Räbiger</strong>: Wir sind ein internationales Filmfestival und die Fördersituation in anderen europäischen Ländern oder in anderen Kontinenten unterscheidet sich eklatant von dem unseren. Insofern kann ich dazu keine Aussagen machen. Wäre unser Fernsehen mutiger, dürften und könnten Filmemacher/innen und Bildgestalter/innen für die große Kinoleinwand arbeiten, würden etwas weniger Redakteur/innen und/oder Produzent/innen bei einem einzigen Projekt einbezogen sein, die Lage wäre dann schon entspannter. Insgesamt läßt sich aber sagen, dass die großen dokumentarischen Formate für die Kinoleinwand einen schweren Stand haben, Hier geht zumindest in Deutschland der Trend eher zum Fernsehfeature.</p>
<p><strong>Wie schwierig oder einfach ist es heutzutage, ein solches Festival durchzuführen?</strong></p>
<p><strong>Silke J. Räbiger:</strong> Ein Filmfestival muss viele Interessen bedienen: Zuerst den eigenen Anspruch an Qualität, dann die Wünsche der Gäste und die Erwartungen der Geldgeber und Sponsoren, das ist schwierig unter einen Hut zu bekommen. Mal eckt man an, mal entwickelt es sich reibungslos. Letztendlich geht es um ausreichende Mittel, die sind für Kultur traditionell knapp. Dann geht es auch darum, ein engagiertes, gegen den Mainstream zusammengestelltes Programm an den Mann und die Frau zu bringen. Das ist durchaus ein schwieriges Unterfangen.</p>
<p><strong>Können Sie spezielle Programmpunkte im Unionsviertel empfehlen?</strong></p>
<p>Silke J. Räbiger: Zum einen gibt es natürlich die Veranstaltungen im U, z.B. den „Electrical Walk U“ von Christina Kubisch. Was die städtebauliche Umgestaltung des Unionsviertels betrifft, zeigen wir Filme wie „Alimentation Générale“ von Chantal Briet und „Was wir nicht sehen“ von Anna Katharina Wohlgenannt, aber auch die Reihe „Mobilisierung der Träume“.</p>
<p><strong>Internationales Frauenfilmfestival 2015</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-788" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/03/IFFF2015_Was_wir_nicht_sehen_Kubisch.jpg" alt="IFFF2015_Was_wir_nicht_sehen_Kubisch" width="800" height="533" /></p>
<p>Vom 14.-19. April 2015 im Dortmunder U, im Dortmunder Kunstverein, der Schauburg, dem Mercure Hotel, dem domicil und dem CineStar.</p>
<p>Das vollständige Programm unter <a href="http://www.frauenfilmfestival.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.frauenfilmfestival.eu</a></p>
<p>Text: Jens Kobler<br />
Fotos: Frauenfilmfestival</p>
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