<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>VEREINE UND EINRICHTUNGEN Archive - Unionviertel</title>
	<atom:link href="https://www.unionviertel.de/das-viertel/wohnen-und-leben/vereine-und-einrichtungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.unionviertel.de/das-viertel/wohnen-und-leben/vereine-und-einrichtungen/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Sep 2025 10:29:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2017/02/UVK-Favicon.jpg</url>
	<title>VEREINE UND EINRICHTUNGEN Archive - Unionviertel</title>
	<link>https://www.unionviertel.de/das-viertel/wohnen-und-leben/vereine-und-einrichtungen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>netz.TREFF 28.11.2024, Union Gewerbehof in Dortmund</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 12:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[BILDUNG]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<category><![CDATA[WEITERBILDUNGS­ANGEBOTE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=7025</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben Unternehmen zusammengetrommelt, denen nicht nur Gewinne, sondern auch der Sinn ihrer Arbeit wichtig sind. Beim netz.TREFF konnten sie Gleichgesinnte treffen und sich austauschen, sich gegenseitig inspirieren und neue Kooperationen schmieden. Es kamen Menschen aus Mitgliedsbetrieben von netz.NRW und weitere am Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften interessierte Personen aus anderen Klein(st)unternehmen zusammen – ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund/">netz.TREFF 28.11.2024, Union Gewerbehof in Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben Unternehmen zusammengetrommelt, denen nicht nur Gewinne, sondern auch der Sinn ihrer Arbeit wichtig sind. Beim netz.TREFF konnten sie Gleichgesinnte treffen und sich austauschen, sich gegenseitig inspirieren und neue Kooperationen schmieden.</p>
<p>Es kamen Menschen aus Mitgliedsbetrieben von netz.NRW und weitere am Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften interessierte Personen aus anderen Klein(st)unternehmen zusammen – einige gerade in Gründung, andere mit langer Erfahrung, aber auch Vertreter:innen aus Wissenschaft und Verwaltung. Trotz Schnupfen- und Jahresabschlusssaison kam mit etwa 20 Leuten Teilnehmenden ein lebhafter und intensiver Austausch zustande!</p>
<p>Los ging es mit einer Tour durch den Union Gewerbehof für umwelt- und sozialverträgliche Techniken, einem umgenutzten Stahwerkstandorts. Entlang den Räumen von knapp 100 Klein(st)unternehmen ging es vorbei am Aquaponikgewächshaus und dem ältesten Blockheizkraftwerk Dortmunds.</p>
<p>Beim anschließenden Barcamp gab es die Gelegenheit, sich in 3 Runden à 25 Minuten zu verschiedenen mitgebrachten Themen offen auszutauschen. Es kam ein bunter Strauß an Impulsen, Fragen und Angeboten zusammen:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-7030" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themensammlung-960x735.jpeg" alt="" width="960" height="735" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themensammlung-960x735.jpeg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themensammlung-1240x949.jpeg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themensammlung-768x588.jpeg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themensammlung.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-7029" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themen-960x720.jpg" alt="" width="960" height="720" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themen-960x720.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themen-1240x930.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themen-768x576.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Themen.jpg 1500w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<ul>
<li>Digitalisierung – konkrete Beispiele dafür, wo man anfangen und wie man vorgehen kann</li>
<li>Wie kann die wissenschaftliche Lehre &amp; Forschung die Arbeit in Unternehmen unterstützen?</li>
<li>Wer entscheidet, was Gemeinwohl ist?</li>
<li>Basisdemokratische Unternehmenskultur – hierarchiearmes Arbeiten in Unternehmen</li>
<li>Wie die Stadt Dortmund gemeinwohlorientierte Unternehmen unterstützt</li>
<li>Services von netz.NRW – und wie sie sich weiterentwickeln könnten</li>
<li>„Hier gibt‘s Kohle“ – zwei Förderprogramme für Qualifizierungen</li>
<li>Veränderungsprozesse gestalten</li>
</ul>
<p>Im anschließenden Get-together gab‘s einen leckeren Snack und gemeinsame Anknüpfungspunkte konnten vertieft werden. Unser Service-Partner ‘memo’ gestaltete einen Tisch mit nachhaltigen Weihnachtsgeschenken für Mitarbeiter- und Kund:innen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-7028" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Austausch-960x721.jpeg" alt="" width="960" height="721" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Austausch-960x721.jpeg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Austausch-1240x931.jpeg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Austausch-768x577.jpeg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/netz.TREFF24_Austausch.jpeg 1500w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Die Stimmung war toll – ein ganz herzliches Dankeschön, an alle, die dabei waren und so rege und gut gelaunt ihre Ideen und Erfahrungen eingebracht haben!</p>
<p>Nach den vielen positiven Rückmeldungen haben wir uns übrigens entschieden, im nächsten Jahr noch einmal einen netz.TREFF zu veranstalten. Dieses Mal probieren wir allerdings ein Online-Format aus, um noch mehr Leute zu erreichen und die Themen Visualisierungen und digitale Zusammenarbeit praktisch aufzugreifen.</p>
<p><b>+++ SAVE-THE-DATE! netz.TREFF am 31.01.2025, 11:00-13:30 Uhr – dieses Mal online +++</b></p>
<p>Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeit erhaltet ihr demnächst über unseren Newsletter (wer ihn noch nicht abonniert hat, kann das <a href="https://www.netz-nrw.de/nla_539/">hier</a> nachholen).</p>
<p>Der netz.TREFF ist eines von verschiedenen Vernetzungsformaten, die wir in nächster Zeit veranstalten. Wer Interesse an bestimmten Themen hat, kann Vorschläge für die netz.IMPULSE gerne ans Team richten. Wir freuen uns, Eure Ideen zu unterstützen!</p>
<p><a href="https://www.netz-nrw.de/netztreff/">netz.TREFF &#8211; netz NRW &#8211; Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften e. V.</a></p>
<p>Text: Svenja Noltemeyer</p>
<p>Fotos: Sabine Schwittek</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund/">netz.TREFF 28.11.2024, Union Gewerbehof in Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transfer-Tag der Nachhaltigkeit 2025</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2024 12:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[BILDUNG]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<category><![CDATA[WEITERBILDUNGS­ANGEBOTE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=7160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Akteur*innen aus Wissenschaft, Stadtverwaltung und Ehrenamt ging der dritte Transfer-Tag der Frage nach, wie Wissenschaft und Zivilgesellschaft kooperativ die Nachhaltigkeit voranbringen können. „Gerade hier, mitten im Revier, sehen sich die Hochschulen für angewandte Wissenschaften als engagierte Akteur*innen des Wandels“, begrüßte Prof. Dr. Franz Vogler von der FH Dortmund die rund 60 Teilnehmenden in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund-2/">Transfer-Tag der Nachhaltigkeit 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Akteur*innen aus Wissenschaft, Stadtverwaltung und Ehrenamt ging der dritte Transfer-Tag der Frage nach, wie Wissenschaft und Zivilgesellschaft kooperativ die Nachhaltigkeit voranbringen können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7165" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224-960x640.jpg" alt="" width="464" height="309" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224-1240x826.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3224.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 464px) 100vw, 464px" /></p>
<p>„Gerade hier, mitten im Revier, sehen sich die Hochschulen für angewandte Wissenschaften als engagierte Akteur*innen des Wandels“, begrüßte Prof. Dr. Franz Vogler von der FH Dortmund die rund 60 Teilnehmenden in der Werkhalle des Union-Gewerbehofs – und die wunderschöne alte Stahlhalle verlieh dem Oberthema Nachhaltigkeit nicht nur eine durchaus angemessene Gravität, sondern diente mit ihrer pittoresken Ambivalenz von verschwenderischer Stahlzeitalter-Architektur und zeitgemäßer Nutzung mit Video-Hightech und veganem Imbiss auch als pointiertes Beispiel für den erwähnten Wandel. „Nachhaltigkeit“, betonte Vogler, Prorektor für Nachhaltigkeit, „ist eine Aufgabe, die uns alle betrifft.“ Deswegen sei dieser Transfer-Tag als Plattform des Austauschs zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft so wichtig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7167" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678-960x640.jpg" alt="" width="461" height="307" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678-1240x826.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3678.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></p>
<p>Dabei vervielfacht sich der Output dank des gemeinsamen Engagements vieler Hochschulen aus NRW. „Wir wollen die Kräfte bündeln, da, wo Nachhaltigkeit in der Lehre stattfindet“, akzentuierte Prof. Dr. Nathalie Bartholomäus, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit und strategisches Human Resource Management der Hochschule Bielefeld, den Sinn der Allianz.</p>
<p><strong>Die andere Perspektive</strong></p>
<p>Nach diesen beiden lupenreinen wissenschaftlichen Perspektiven brachte Hannah Fischer, Promoterin für internationale Kooperation beim „Eine Welt Netz NRW“, die andere Perspektive ein. Als zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss von Akteur*innen in den Bereichen Entwicklungshilfe, internationale Solidarität, Ernährung und Bildung steht das Eine Welt Netz NRW für die praktische Umsetzung wissenschaftlich gestützter Überzeugungen. Den klärungsbedürftigen Begriff der Zivilgesellschaft definierte sie als „die Gesamtheit des Engagements aller Bürger*innen eines Landes“, wie zum Beispiel Vereine, Verbände und Gewerkschaften.</p>
<p>Mit Vorträgen bereicherten Dr. Jessica Nuske vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt der Uni Bremen („Wie gemeinsames Forschen Gesellschaft verändern kann und wo es an Grenzen stößt“), Christine Meissler von Brot für die Welt („Atlas der Zivilgesellschaft“), Prof. Dr. Michael Boecker von der FH Dortmund („Kritische Betrachtung der Sustainable Development Goals der UN“), Jörg Miller, Leiter des Zentrums für gesellschaftliches Lernen und Soziale Verantwortung Uniaktiv an der Uni Duisburg/Essen („Gemeinsam wandeln: Transformation gestalten durch Campus-Community-Partnerschaften“) und FH-Promovendin Friederike Asche („Transdisziplinäre Projektlehre als Teil einer nachhaltigen partizipativen sowie transformativen Forschung zur inklusiven Stadtraumgestaltung“) den Tag.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-7168" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667-960x640.jpg" alt="" width="960" height="640" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667-1240x826.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3667.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><strong>Ein gutes Stück weiter</strong></p>
<p>Eine-Welt-Netz-Promoterin Hannah Fischer und Organisator Sebastian Kreimer (FH Dortmund) moderierten eine Podiumsdiskussion mit Dr. Jennifer Nuske, Angela Märten (Wissenschaftsreferentin der Stadt Dortmund), Svenja Noltemeyer (netzNRW Verbund für Ökologie und Soziales Wirtschaften e.V.) und Dietmar Stahlschmidt (Koordinierungsstelle „nordwärts“ der Stadt Dortmund) und widmeten sich der Frage: „Was braucht Zivilgesellschaft von Wissenschaft?“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7170" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640-960x640.jpg" alt="" width="417" height="278" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640-1240x826.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3640.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px" /></p>
<p>Die Bilanz des Organisators fällt positiv aus: „Dieser Tag hat uns in der Debatte über die beste Auslegung und Ausführung der ‚Third Mission‘ der Hochschulen ein gutes Stück weitergebracht.“ Dieser dritte Transfer-Tag habe das Format deutlich ausbauen können und seine Sichtbarkeit im Hinblick auf die kommenden Transfer-Tage 2026 an der Katholischen Hochschule NRW und 2027 an der Hochschule Bochum erhöht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7172" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541-960x1440.jpg" alt="" width="231" height="347" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541-960x1440.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541-1240x1860.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541-768x1152.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541-1024x1536.jpg 1024w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3541.jpg 1333w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7171" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581-960x640.jpg" alt="" width="519" height="346" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581-1240x826.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3581.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 519px) 100vw, 519px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7181" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559-960x1440.jpg" alt="" width="229" height="344" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559-960x1440.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559-1240x1860.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559-768x1152.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559-1024x1536.jpg 1024w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2024/12/SIG3559.jpg 1333w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></p>
<p>Der Transfertag findet jährlich in Kooperation mit der Nachhaltigkeitsallianz für angewandte Wissenschaften in NRW (NAW.NRW) statt. Jedes Jahr richtet ihn eine andere Hochschule aus.</p>
<p><a href="https://www.fh-dortmund.de/microsite/nachhaltigkeit/transfer/transfertag-der-nachhaltigkeit-2025.php#:~:text=Am%2010.%20-%2011.09.2025%20widmet%20sich%20der%20Transfer-Tag,die%20Zivilgesellschaft%20die%20dritte%20tragende%20S%C3%A4ule%20einer%20Gesellschaft.">Transfer-Tag der Nachhaltigkeit 2025</a></p>
<p>Text: Sebastian Kreimer</p>
<p>Bildrechte: FH Dortmund / NAW.NRW</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/netz-treff-28-11-2024-union-gewerbehof-in-dortmund-2/">Transfer-Tag der Nachhaltigkeit 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Labor für urbane Zukunftsfragen und Innnovation</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/labor-fuer-urbane-zukunftsfragen-und-innnovation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 10:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[BESONDERE ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[BILDUNG]]></category>
		<category><![CDATA[FAMILIE]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNER STADTTEIL]]></category>
		<category><![CDATA[JUGENDKULTUR]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[PLANEN UND BAUEN]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.AKTIV]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<category><![CDATA[WEITERBILDUNGS­ANGEBOTE]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[luzi]]></category>
		<category><![CDATA[Unionviertel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=6133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation, kurz LUZI, wird in einem kreativen Umfeld untersucht, wie und mit welchen Zielgruppen ein dezentraler Maker Space nachhaltig funktionieren kann. Dabei möchte das Forschungsteam, bestehend aus Union Gewerbehof, die Urbanisten und Fraunhofer UMSICHT, herausfinden, welche Bedingungen es braucht, um soziale, ökologische und kreative Ideen in unternehmerisches Handeln zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/labor-fuer-urbane-zukunftsfragen-und-innnovation/">Labor für urbane Zukunftsfragen und Innnovation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation, kurz LUZI, wird in einem kreativen Umfeld untersucht, wie und mit welchen Zielgruppen ein dezentraler Maker Space nachhaltig funktionieren kann. Dabei möchte das Forschungsteam, bestehend aus Union Gewerbehof, die Urbanisten und Fraunhofer UMSICHT, herausfinden, welche Bedingungen es braucht, um soziale, ökologische und kreative Ideen in unternehmerisches Handeln zu überführen, um materielle und immaterielle Güter kooperativ vor Ort herzustellen.</p>
<p>Das Forschungsprojekt ist als Reallabor konzipiert. Im Dortmunder Union Gewerbehof, der Dezentrale und weiteren Orten im Quartier entsteht ein Netzwerk, das Technik und Wissen der ansässigen Unternehmen und Institutionen mit Ideen und Bedarfen der Menschen vor Ort verknüpft. Durch wechselseitigen Austausch und die Möglichkeit zum Experimentieren können so technische und soziale Innovationen entstehen und Antworten auf Zukunftsfragen gemeinschaftlich gefunden werden. Darüber hinaus soll Wissen geschaffen werden, um Empfehlungen zum Aufbau von Offenen Laboren an anderen Orten zu geben.</p>
<p>Das Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.</p>
<p>Infos unter: <a href="https://www.luzi.ruhr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">luzi.ruhr</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6197" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/EFRE.png" alt="" width="469" height="107" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6198" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg-1240x204.jpg" alt="" width="660" height="109" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg-1240x204.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg-960x158.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg-768x126.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg-1536x253.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Ziel2NRW_RGB_1809_jpg.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/labor-fuer-urbane-zukunftsfragen-und-innnovation/">Labor für urbane Zukunftsfragen und Innnovation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AG Zwischennutzung</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/ag-zwischennutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 13:22:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ANSPRECHPARTNER]]></category>
		<category><![CDATA[BESONDERE ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[PLANEN UND BAUEN]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=5893</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ursachen für Leerstände gibt es viele – Zwischennutzungen sind eine Möglichkeit, diesen etwas entgegen zu setzen und vorhandene oder neue Potenziale aufzuzeigen. Durch die zeitweise Nutzung schon länger leerstehender Gebäude, Gebäudeteile oder ungenutzter Flächen wird im Idealfall der Blickwinkel verändert sowie das Vertrauen der Eigentümer/innen in die Immobilie und von Investoren und Nutzer/innen in den ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/ag-zwischennutzung/">AG Zwischennutzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ursachen für Leerstände gibt es viele – Zwischennutzungen sind eine Möglichkeit, diesen etwas entgegen zu setzen und vorhandene oder neue Potenziale aufzuzeigen. Durch die zeitweise Nutzung schon länger leerstehender Gebäude, Gebäudeteile oder ungenutzter Flächen wird im Idealfall der Blickwinkel verändert sowie das Vertrauen der Eigentümer/innen in die Immobilie und von Investoren und Nutzer/innen in den Standort gestärkt. Neu gewonnenes Interesse und Aufwertungen durch Investitionen in die Immobilie bedingen sich gegenseitig und verbessern die Chancen auf eine längerfristige reguläre Vermietung.</p>
<p><strong> In der AG Zwischennutzung treffen sich regelmäßig Akteure aus dem Quartier, der Lokalpolitik, dem Jobcenter und der Verwaltung, um gemeinsam Ideen für leerstehende Gebäude, brachliegende Flächen oder unattraktive Bereiche im öffentlichen Raum zu entwickeln. Alle Interessierten oder Neugierigen sind herzlich eingeladen, teilzunehmen!</strong></p>
<p>Neben den Zwischennutzungsprojekten wurden weitere Ideen im Kontext der Arbeitsgruppe entwickelt und diskutiert, die mit Unterstützung des Stadtumbaus zwischen 2006 und 2016 umgesetzt werden konnten. So basiert das Quartiersfonds-Projekt &#8222;UrbanOase&#8220; auf einer Idee aus der Arbeitsgruppe und auch das Projekt &#8222;Energieverteiler&#8220; ging aus der der AG hervor und wurde von den Urbanisten umgesetzt.</p>
<p>Auch zwei &#8222;Großprojekte konnte die AG Zwischennutzung anstoßen. Das Projekt „Das Blaue Haus“ wurde Ende 2011 erfolgreich beendet. Seit November 2009 hatte die EWEDO GmbH eine Maßnahme zur beruflichen Aktivierung, Integration und Qualifizierung durchgeführt und hierfür eine seit langer Zeit leerstehende Gaststätte genutzt. Die im Schnitt 14 Teilnehmer/innen der Maßnahme führten kleinere Renovierungsarbeiten (z.B. Malerarbeiten, Aufarbeitung von Tischen und Stühlen etc.) und sorgten mit kleineren Kunstobjekten für eine besondere Atmosphäre. Durch die Öffnung der Räumlichkeiten für über 50 Aktivitäten und Veranstaltungen mit fast 1.400 Besucher/innen wurde das Gebäude im Viertel bekannt gemacht und es konnten neue Nutzungsideen für die Räumlichkeiten entwickelt werden. Gleichzeitig haben die positiven Entwicklungen und die Unterstützung aus dem Projekt die Eigentümerin dazu animiert, ca. 26.000 Euro in das Gebäude zu investieren und hiermit einige der notwendigen Investitionen (z.B. Modernisierung der Elektrik und Heizungsanlage) zu tätigen. Highlight gegen Ende der Projektlaufzeit war der neue Fassadenanstrich, der dem Gebäude sogar den Titel &#8222;Denkmal des Monats November 2011&#8220; einbrachte und wesentlich dazu beitrug, dass die Aufwertung des Gebäudes für alle sichtbar auch auf das Umfeld abstrahlte. Übrigens: &#8222;Blau&#8220; war das Blaue Haus nie, das haben Farbuntersuchungen im Rahmen der Fassadenarbeiten ergeben. Der Name &#8222;Das Blaue Haus&#8220; stammt von der ursprünglichen Projektidee für die Zwischennutzung, für die die Ewedo GmbH zunächst ein anderes (blaues) Gebäude im Blick hatte. Der Name blieb erhalten und ist inzwischen ein feststehender Begriff im Unionviertel.</p>
<p>Mit dem &#8222;<a href="https://www.unionviertel.de/u-jack/">Quartierscafé U-Jack</a>&#8220; konnte die Ewedo GmbH im Februar 2012 bereits das zweite Zwischennutzungsprojekt im Unionviertel beginnen, dass die Nutzung und Aufwertung eines schon lange leerstehenden Gebäudes und die Beschäftigung langzeitarbeitsloser Menschen verknüpft. Im Rahmen des Stadtumbauprojektes wurde eine ehemalige Gaststätte an der Rheinischen Straße 194 angemietet. Ziel war es, hier ein &#8222;Quartierscafé&#8220; als nicht-kommerziellen Treffpunkt im Unionviertel einzurichten und so Veranstaltungen und Zusammenkünfte der Bewohner/innen zu fördern. Die 8 Teilnehmer/innen der Beschäftigungsmaßnahme betreiben unter fachlicher Anleitung einer Hauswirtschafterin das Café und leisten kleinere Büroarbeiten. Das Quartierscafé &#8222;U-Jack&#8220; hat am 20.06 2012 seine Türen geöffnet. Das Café ist jeden Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr für alle Interessierten als Treffpunkt zum Verweilen und Menschen treffen geöffnet und bietet kleine Mahlzeiten zu kleinen Preisen. Dieses Angebot wird inzwischen sehr gut von Bewohner/innen angenommen, insbesondere die ältere Nachbarschaft hat hier einen Treffpunkt gefunden und immer mehr bedürftige Menschen machen von der Möglichkeit Gebrauch, Mahlzeiten zu ermäßigten Preisen zu erhalten. Dass das Angebot flexibel an die Bedürfnisse der Menschen vor Ort angepasst werden kann, zeigt die Aufnahme eines &#8222;Kakao to Go&#8220; auf die Speisekarte &#8211; gewünscht und gerne getrunken von Kindern auf dem Schulweg. Darüber hinaus steht das Quartierscafé als Raum für die Menschen des Quartiers auch zu anderen Zeiten zur Verfügung. Neben dem Familienzentrum Bartoldus mit einer Mutter-Kind-Kochaktion und Waffelbacken nutzte z.B. auch das Familienbüro den Ort, um junge Familien einzuladen. Des Weiteren werden die Räumlichkeiten von Institutionen aus der Nachbarschaft genutzt, um kleinere Treffen durchzuführen und mehr und mehr Netzwerkpartner aus dem Stadtteil werden auf die Angebote aufmerksam.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/ag-zwischennutzung/">AG Zwischennutzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Videomap</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/videomap/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 17:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[BESONDERE ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=5812</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der digitalen Karte des Dortmunder Kreativ.Quartiers Unionviertel befinden sich dokumentarische und szenisch-experimentelle Kurzfilme, die Orte, Emotionen und kreative Akteure des Viertels präsentieren. Die Videomap präsentiert ein authentisches Porträt des Unionviertels, einem herausragenden kultur- und kreativwirtschaftlichen Standort und bietet einen Blick hinter die Kulissen der hier ansässigen Kreativschaffenden. Die Videomap ist ein Projekt der Blickfänger ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/videomap/">Videomap</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div class="page">
<div>
<div class="row">
<div class="col col-12">
<p>Auf der digitalen Karte des Dortmunder Kreativ.Quartiers Unionviertel befinden sich dokumentarische und szenisch-experimentelle Kurzfilme, die Orte, Emotionen und kreative Akteure des Viertels präsentieren. Die Videomap präsentiert ein authentisches Porträt des Unionviertels, einem herausragenden kultur- und kreativwirtschaftlichen Standort und bietet einen Blick hinter die Kulissen der hier ansässigen Kreativschaffenden. Die Videomap ist ein Projekt der Blickfänger GbR, die ebenfalls im Unionviertel sitzt. Die Blickfänger machen Filme und Storytelling im digitalen Zeitalter.</p>
<p>Das Projekt wird im Rahmen der Kreativ.Quartiere Ruhr, einem Projekt der ecce GmbH, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und durch die Stadt Dortmund unterstützt.</p>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col col-12"></div>
</div>
<div class="row">
<p class="col col-12"><a href="http://www.videomap.eu">zur Videomap</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/videomap/">Videomap</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vereinsförderung 2019 der Bezirksvertretung Innenstadt-West</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/vereinsfoerderung-2019-der-bezirksvertretung-innenstadt-west/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 10:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unionviertel.de/?p=5615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorbehaltlich der Genehmigung des am 13.12.2018 durch den Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Haushaltes stellt die Bezirksvertretung Innenstadt-West in 2019 insgesamt 13.700 € für die Vereinsarbeit 2019 in den bezirklichen Vereinen ohne Zweckbindungzur Verfügung. Entsprechende Anträge und die Richtlinien für die Vereinsförderung der Bezirksvertretung können bei der Geschäftsstelle der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Südwall 2-4, 44122 schriftlich, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/vereinsfoerderung-2019-der-bezirksvertretung-innenstadt-west/">Vereinsförderung 2019 der Bezirksvertretung Innenstadt-West</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbehaltlich der Genehmigung des am 13.12.2018 durch den Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Haushaltes stellt die Bezirksvertretung Innenstadt-West in 2019 insgesamt 13.700 € für die Vereinsarbeit 2019 in den bezirklichen Vereinen <u>ohne Zweckbindung</u>zur Verfügung.</p>
<p>Entsprechende Anträge und die Richtlinien für die Vereinsförderung der Bezirksvertretung können bei der Geschäftsstelle der Bezirksvertretung Innenstadt-West, Südwall 2-4, 44122 schriftlich, per mail (innenstadtwest@dortmund.de), telefonisch 0231/50-22904 angefordert oder online unter <a href="http://innenstadtwest.dortmund.de/">http://innenstadtwest.dortmund.de</a>abgerufen werden.</p>
<p>Über die Anträge entscheidet die Bezirksvertretung nach Genehmigung des Haushaltes 2019 voraussichtlich in der Sitzung am 15.05.2019</p>
<p>Kontakt: O. Krauß, Geschäftsführung der Bezirksvertretung F 0231/50-22904</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5198" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2018/02/Logo_Stadtbezirk_Innenstadt_West_ProjektLogo.jpg" alt="" width="107" height="100" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/vereinsfoerderung-2019-der-bezirksvertretung-innenstadt-west/">Vereinsförderung 2019 der Bezirksvertretung Innenstadt-West</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spar- und Bauverein Dortmund</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/spar-und-bauverein-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 10:24:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<category><![CDATA[WOHNEN UND LEBEN]]></category>
		<category><![CDATA[Spar und Bau; Unionviertel;]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unionviertel.de/?p=3731</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Unionviertel fallen einige Straßenzüge allein aufgrund ihrer stilvollen und detailreichen Fassadengestaltung auf. Unter anderem trifft es auf die historische Bausubstanz an Paulinen-, Heinrich-, Adler- und Lange Straße zu. Wer dort genau hinschaut, entdeckt an den Hausnummern das Emblem der Dortmunder Spar- und Bauverein eG. Anno 1862 setzte der Magistrat der Stadt Dortmund ein denkwürdiges ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/spar-und-bauverein-dortmund/">Spar- und Bauverein Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Unionviertel fallen einige Straßenzüge allein aufgrund ihrer stilvollen und detailreichen Fassadengestaltung auf. Unter anderem trifft es auf die historische Bausubstanz an Paulinen-, Heinrich-, Adler- und Lange Straße zu. Wer dort genau hinschaut, entdeckt an den Hausnummern das Emblem der Dortmunder Spar- und Bauverein eG.</p>
<p>Anno 1862 setzte der Magistrat der Stadt Dortmund ein denkwürdiges Schreiben auf. Als unmittelbare Auswirkung der voranschreitenden industriellen Revolution war es eigentlich absehbar, dass ein Heer zuziehender, dringend benötigter Arbeitskräfte den Mangel an Wohnraum noch verschärfen würde. Der Aufforderung der Bezirksregierung in Arnsberg, diesbezüglich einen Bebauungsplan aufzustellen, wurde lapidar entgegnet, man werde nicht auf den “Industrie-Schwindel” hereinfallen. Unter den Konsequenzen dieser Haltung hatte die nächste Generation zu leiden.</p>
<p>“1820 hatte Dortmund 5.000 Einwohner, 1872 waren es bereits 44.000”, erläutert Frau Brückner-Lotsch, Pressesprecherin des Spar- und Bauvereins. „Das Unionviertel war Standort der Großbrauereien, der Zeche Tremonia und der Stahlwerke Union und Rothe Erde. Die Arbeiter mussten irgendwo unterkommen. Viele Unterkünfte wurden damals von Kleinunternehmern geschaffen, aber deren Bedingungen waren nicht immer die besten. Die soziale und materielle Not war groß. In der Folge kam der Gedanke einer solidarischen Selbsthilfe auf. Gemeinsam mit anderen engagierten Bürgern gründete Wilhelm Unverhau am 4. März 1893 den Spar- und Bauverein als Genossenschaft. Erstaunlich schnell konnten sie mit dem Bauen beginnen. Ende 1894 waren schon 48 Wohnungen bezogen. Das erste Haus stand übrigens im Unionviertel, Ecke Lange Straße / Paulinenstraße.“<br />
Mittlerweile gilt der Spar- und Bauverein mit rund 12.000 eigenen Wohnungen im Großraum Dortmund als größter genossenschaftlicher Vermieter in NRW. Zum Bestand gehören allein 831 Wohneinheiten im Unionviertel, zählt man den angrenzenden Heinrichblock, den Barmerblock und im Klinikviertel die Josef- und Humboldtstraße hinzu, sind es sogar 952 Einheiten. Die Wohnungen sind beliebt, die Genossenschaft steht im Ruf, sich um die Belange der Mieter zu kümmern. Grundvoraussetzung für jedes Mietverhältnis ist eine Mitgliedschaft in der eG, inklusive zu entrichtender Spareinlage. „Das Motto: Erst sparen, dann bauen “, erklärt Frau Brückner-Lotsch. „Im Namen Spar- und Bauverein ist diese Reihenfolge ja bereits festgelegt. In Deutschland gibt es viele Wohnungsgenossenschaften, aber zu den Besonderheiten in Dortmund zählt die angegliederte Spareinrichtung. Eine solche haben bundesweit nur 47 vergleichbare Unternehmen und da sind wir das eine der ältesten und größten. Diese Einrichtung macht uns unabhängig vom Bankensektor. Die Spareinlagen können als Finanzierungsmittel im eigenen Wohnbestand verwendet werden  für Modernisierungsvorhaben und Neubauten nutzen.Von jedem Euro, den wir einnehmen, fließen 80 Cent zurück in den Bestand. Das ist ein krisensicheres Modell.“</p>

<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0863.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0863-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0862.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0862-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Was das Unionviertel betrifft, werden aktuell die Häuser an der Albrechtstraße modernisiert. Im Zuge der Renovierung sollen die historischen Fassaden originalgetreu nachgestaltet werden. „Es wäre eine Schande, das außer acht zu lassen. Es ist nicht Ziel der Genossenschaft, für das Jetzt und Heute eine Gewinnmaximierung zu erzielen. Uns geht es darum, die Immobilie, also unser Kapital, nicht nur substanzerhaltend an die nächste Generation weiterzugeben, sondern wertsteigernd. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff Nachhaltigkeit verwendet. Wir reden lieber von Verantwortung. Das ist greifbarer.“<br />
Verantwortung übernimmt die Spar- und Bau eG für ihre Häuser, die einzelnen Wohnungen &#8211; und darüber hinaus für die betreffenden Stadtteile als Ganzes. Im Hinblick auf eine älter werdende Gesellschaft mit ihren besonderen Bedürfnissen werden zum einen, wo es möglich ist, Wohnungen barrierefrei ausgestattet. Die Ansprüche enden freilich nicht an der Haustür. „Für die meisten Senioren gilt, dass sie in dem Quartier bleiben möchten, in dem sie zum Teil schon seit Jahrzehnten leben“, sagt Frau Brückner-Lotsch. Viele Stadtviertel haben jedoch im Lauf der Zeit an Infrastruktur eingebüßt. Oft fehlen Einkaufsmöglichkeiten, die medizinische Grundversorgung und ein kulturelles Angebot. Wer aus besagten Gründen neben der Wohnung gleich den Stadtteil verlassen muss, trifft nicht mehr seine Nachbarn auf der Straße. Daraus resultiert im Endeffekt auch die Verödung sozialer Geflechte innerhalb der Bezirke. Dem gegensteuernd ist die Spar- und Bau eG bestrebt, möglichst umfassende Serviceangebote anzubieten. Kooperationen gibt es diesbezüglich mit Organisationen wie Caritas und Diakonie, darüber hinaus, konkret im Unionviertel, mit den Urbanisten und der Street Art Gallery.</p>

<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0867.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0867-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0855.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/11/1610-wk-ds-Spar-und-Bau-web-0855-400x400.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>

<p>Ein kleines aber feines Detail im Straßenbild ist der auf Genossenschafts-Initiative installierte offene Bücherschrank am Vorplatz der Heinrichstraße. „Wir sehen, dass er gut angenommen wird. Er funktioniert auch, weil Vandalismus längst kein Thema mehr ist, weil der Schrank etabliert ist, was ganz automatisch zu sozialer Kontrolle führte. Mit Bänken drumherum errichten wir da jetzt sogar einen kleinen Lesepark. “</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Wolfgang Kienast</p>
<p>Foto: Daniel Sadrowski</p>
<p>November 2016</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/spar-und-bauverein-dortmund/">Spar- und Bauverein Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Union der Lastenräder</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/union-der-lastenraeder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2016 11:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAS VIERTEL]]></category>
		<category><![CDATA[MOBILITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[SPORT]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unionviertel.de/?p=3520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rudolf und Lore und Frida. Namen, die sich merken sollte, wer Lasten zu bewegen hat. Egal, ob ein gebrauchter Kühlschrank abgeholt oder ein schweres Paket zur Post gebracht werden soll, egal, ob das akute Anliegen eine einmalige Sache ist oder regelmäßige Nachfrage besteht: das Unionviertel ist mobiler geworden. Preiswert, sauber und autofrei. Rudolf ist der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/union-der-lastenraeder/">Union der Lastenräder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rudolf und Lore und Frida. Namen, die sich merken sollte, wer Lasten zu bewegen hat. Egal, ob ein gebrauchter Kühlschrank abgeholt oder ein schweres Paket zur Post gebracht werden soll, egal, ob das akute Anliegen eine einmalige Sache ist oder regelmäßige Nachfrage besteht: das Unionviertel ist mobiler geworden. Preiswert, sauber und autofrei.</p>
<p>Rudolf ist der Name einer Verleih-Initiative. Eine Abkürzung. In voller Länge heißt es, „RUDOLF ist dem RUhrgebiet und DOrtmund sein LastenFahrrad“. Aktuell kann die Initiative den Menschen im Ruhrgebiet sieben Räder anbieten. Eins steht in Bochum, sechs in Dortmund und von diesen sechs zwei im Unionviertel: Lore und Frida. Sie zu nutzen ist kostenfrei, RUDOLF funktioniert als Kollektivgut. Um den Fuhrpark warten und gegebenenfalls reparieren zu können, freuen sich die Verleiher gleichwohl über Spenden. Denkbar niederschwellig ist der Zugang zu den Rädern. Gebucht wird im Netz über die Seite <a href="http://www.dein-rudolf.de" target="_blank">www.dein-rudolf.de</a>.</p>
<p>RUDOLF richtet sich einerseits an Privatpersonen, auf der anderen Seite, im Hinblick auf regelmäßige Nutzung, gezielt auch an Gewerbetreibende. „Bundesweit gibt es etwa sechzig Initiativen dieser Art“, sagt Astrid Wendelstigh, die sich im Rahmen der Interessengemeinschaft VeloCityRuhr seit Jahren für bessere Radfahrbedingungen im Revier engagiert. Sie sieht noch viel Luft nach oben. „Gerade Dortmund rangiert im Städtevergleich weit hinten, was den Radverkehrsanteil betrifft. Er liegt hier bei gerade einmal 7,6 Prozent, in Münster sind es weit über 36 Prozent.“ Belegt ist allerdings, dass unter radfahrgerechten Verhältnissen mehr Menschen aufs Velo steigen, eine wachsende Zahl radelnder Verkehrsteilehmer wiederum kann Kommunen dazu bewegen, sich verstärkt um deren Belange zu kümmern. Es ist nichts anderes als die alte Geschichte vom Huhn und dem Ei.</p>
<p>Was &#8211; unabhängig von einer verbesserungswürdigen Infrastruktur innerhalb der Städte &#8211;  viele Freizeitradler davon abhält, auch im Alltag ihr Rad zu nutzen, ist die zugegeben eingeschränkte Tauglichkeit bei größeren Transporten. Schicht im Schacht ist meist schon beim Wocheneinkauf.<br />
„Mit Lastenrädern gibt es diese Probleme nicht mehr“, sagt Wendelstigh. „Lore und Frida zum Beispiel sind Dreiräder. Vorn befindet sich die lenkbare Achse, über der Achse ist eine geräumige Kiste montiert. Da lassen sich mehrere große Einkaufstaschen oder schwere Getränkekästen verstauen. Die zulässige Gesamtladung liegt bei 150 Kilogramm, inklusive Fahrer, das ist eine ganze Menge. Wir haben mit solchen Rädern ein Sofa transportiert und ein anderes Mal eine Waschmaschine. Vor einiger Zeit hatte sich ein Schreiner aus Düsseldorf bei uns ein Rad geliehen. Zunächst für eine Woche. Das hat ihm so gut gefallen, dass er sich anschließend selbst eins gekauft hat, um innerstädtische Aufträge zu erledigen. Für ihn ist das kostengünstig, er hat keine Parkplatzprobleme und mit dem Rad konnte er seine Auszubildende losschicken, die noch keinen Führerschein besaß.“</p>
<p>Auch Tabea Sieben, die für InWest arbeitet, hat nicht nur private Haushalte im Hinterkopf, wenn sie an Einsatzmöglichkeiten für Lore und Frida denkt. „Es gibt hier im Viertel viele junge Existenzgründer, die das Auto nicht unbedingt im Focus haben. Teils, weil ihnen das Geld fehlt, oft aber als sehr bewusste Entscheidung. Es findet ein Umdenken statt. Ökologische und soziale Fragen rücken in den Vordergrund. Im Hinblick auf Unionviertel Kreativ ist es unsere Idee, diesen Menschen Mobilität anzubieten. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass Kulturveranstaltungen wie Film- und Theaterfestivals einen Bedarf haben. Ich wünsche mir jedenfalls eine rege Nutzung.“<br />
Ausleihstationen von Lore und Frida, die natürlich nicht nur dem Quartier zur Verfügung stehen, sind der Union Gewerbehof sowie die Richardstraße 18. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass sie überhaupt im Pool von RUDOLF gelandet sind, wo sie jetzt mit Lastenrädern wie Rudi und Roter Panther instand gehalten, verwaltet und ausgeliehen werden. „Eine Zeitlang gab es im Unionviertel die Quartiershingucker“, sagt Sieben. „Das war ein Projekt mit Quartiers-Hausmeister für den Stadtteil. Die haben die beiden Lastenräder genutzt. Als das Projekt beendet wurde, tauchten die Räder nicht mehr im Straßenbild auf. Wir haben über die InWest recherchiert und sie im Keller des Versorgungsamts wiedergefunden. Dann ging alles ganz fix.“</p>
<p>Offiziell gehören Lore und Frida jetzt der InWest, die anderen RUDOLF-Räder sind dagegen Kollektivgüter. Für potentielle Nutzer macht das keinen Unterschied. „Das Prinzip solcher Commons im Gegensatz zu privatem Besitz ist hierzulande noch recht unbekannt“, sagt  Wendelstigh  &#8211; und bittet die Nutzer, ausgeliehene Räder pünktlich zurückzubringen und eventuelle Schäden sofort zu melden. Noch hält manch einer das anscheinend nicht für nötig, wenn er keinen festen Tarif zu zahlen hat, sondern nur um eine Spende gebeten wird.</p>
<p>Informationen und Ausleihbedingungen:<br />
<a href="http://www.dein-rudolf.de" target="_blank">www.dein-rudolf.de</a></p>
<p>Text: Martini<br />
Foto: InWest</p>
<p>September 2016</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/union-der-lastenraeder/">Union der Lastenräder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Taranta Babu</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/ein-hoch-der-internationalen-nachbarschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2016 14:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BESONDERE ORTE]]></category>
		<category><![CDATA[BILDUNG]]></category>
		<category><![CDATA[GASTRONOMIEN]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Taranta Babu]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unionviertel.de/?p=2814</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon seit 1979 bereichert das Taranta Babu das Unionviertel mit seiner unvergleichlichen Mischung aus Buchhandlung, Treffpunkt, Café und Veranstaltungsort. Solidarische Nachbarschaft und Internationalität jenseits der Konsumtempel: Eine seltene Pflanze in den Wirren des 21. Jahrhunderts? Gelebte Utopie in einer Oase der Freigeister? Oder einfach ein Stück sanft institutionalisierte, globale Normalität? Ein Gespräch mit dem Initiator, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/ein-hoch-der-internationalen-nachbarschaft/">Taranta Babu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit 1979 bereichert das Taranta Babu das Unionviertel mit seiner unvergleichlichen Mischung aus Buchhandlung, Treffpunkt, Café und Veranstaltungsort. Solidarische Nachbarschaft und Internationalität jenseits der Konsumtempel: Eine seltene Pflanze in den Wirren des 21. Jahrhunderts? Gelebte Utopie in einer Oase der Freigeister? Oder einfach ein Stück sanft institutionalisierte, globale Normalität? Ein Gespräch mit dem Initiator, dem „Gesicht“ des Taranta Babu, Hasan Sahin, über ein (nicht-)alltägliches Dortmunder Phänomen mit einem nahezu weltweit guten Ruf, das auch am Standort selbst immer wieder Grenzen überwinden hilft.<br />
<strong><br />
Ein Verein, ein Café, eine Buchhandlung, ein Treffpunkt &#8211; das Bild vom Phänomen Taranta Babu ist vielfältig wie der Ort selbst. Vielleicht beginnen wir am Anfang und erzählen, wie dieser Ort entstanden ist: Wie sah es in der Humboldtstr. 44 im Jahr 1979, also zu Beginn, aus, und welche Rolle spielte Deine Person bei dem, was sich dann entwickelte?</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> Ich habe Taranta Babu nicht im geringsten allein entwickelt, das aber lässt sich am besten aus meiner Biographie heraus erläutern: Ich war dabei, als sich schon 1974 der erste Ausländerverein in NRW gründete. Diese Freunde aus Spanien, Griechenland, Portugal und Chile, die alle wegen politischer Aktivitäten ihre Heimatländer verlassen mussten, trafen sich hier vor Ort, was einerseits mit der „Gastarbeiter-Problematik“, andererseits aber auch mit einem Interesse an Welt- und Europapolitik zu tun hatte. „Integration“ und „Migration“, beides Worte eher aus den 90ern, waren also die Themen, denn wir waren überzeugt: „Gastarbeiter“ bleiben hier. Und weil unter uns viele Bücherfreunde und Pädagogen waren, die sich Gedanken über die kommenden Generationen gemacht haben, wurde mit Kinder- und Jugendliteratur angefangen. Denn wenn man Deutsch als zweite Muttersprache lernen will, sollte man die erste erst einmal gut beherrschen. Und so hat sich aus der Idee heraus zunächst eine Buchhandlung manifestiert.<br />
<strong><br />
Wie verstehen wir den Namen des Ganzen in diesem Zusammenhang?</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> „Taranta Babu“ ist der Name einer Person aus den „Menschenlandschaften“ von Nazim Hikmet und verweist auf die globalen Auseinandersetzungen, die sich u.a. in Äthiopien und Afghanistan abgespielt haben und abspielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9043.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2817" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9043-960x1442.jpg" alt="Hasan-Taranta Babu-9043" width="960" height="1442" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9043-960x1442.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9043-1240x1863.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9043.jpg 1363w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><br />
<strong><br />
(Nicht nur) Deutschland findet eben nicht außerhalb der Welt statt, wird aber manchmal nicht gerne an damalige wie heutige (Mit-)Täterschaften erinnert. Nutzen wir doch die historischen Parallelen für einen Blick in die Gegenwart des Hauses selbst: Man sieht in den 10ern eine Buchhandlung, ein angeschlossenes Kaffeehaus, ein wenig Bürowesen und nebenan auch einen Veranstaltungsraum. Kann sich all das ohne Förderung von offizieller Seite entwickelt und erhalten haben?</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> Bis zum heutigen Tage haben wir kaum lokale Zuschüsse erhalten, was sich auch aus z.B. meiner persönlichen Geschichte erklärt: Ich bin anti-staatlich aufgewachsen. Ich habe meine Bürgerpflichten&#8230;<br />
<strong><br />
… und natürlich (hoffentlich) entsprechende -rechte&#8230;</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> … und die Stadt hat die ihren. Mehr muss da nicht sein, und ich möchte möglichst wenig damit zu tun haben. Natürlich geben wir der Stadt auch etwas, an Reputation und Werbung, landes- wie Europa-weit und – ohne Übertreibung – weltweit, ob in Buchhandlungen auf dem Broadway oder in Kapstadt, wo wir geschätzt und empfohlen werden. Aber das spiegelt eben den Geist dieses Projektes wieder: Unsere Grundidee von Internationalität, internationalen, nicht ausschließlich lokalen Bewegungen und Strömungen. Und wir sind nicht naiv und tun so, als könnten wir jenseits von Wirtschaftlichkeit überleben. Das Kapital für die Miete kommt dann aber aus nicht-städtischen oder -staatlichen Quellen wie Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Vermietungen. Natürlich kann man uns auch einfach besuchen kommen und sich des Angebotes bedienen.</p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9050.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-2815" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9050-960x1443.jpg" alt="Hasan-Taranta Babu-9050" width="960" height="1443" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9050-960x1443.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9050-1240x1864.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2016/01/Hasan-Taranta-Babu-9050.jpg 1260w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><br />
<strong><br />
Das scheint ein guter Weg jenseits von Abhängigkeiten und Kommerz zu sein. Wird der denn von den heutigen Generationen so mitgegangen? Was hat sich verändert in der Nutzung der Angebote seit den Anfangstagen? Hat sich das Haus selbst verändert?</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> In den 80ern wohnten hier im Viertel hauptsächlich Arbeiterinnen und Arbeiter, Rentnerinnen und Rentner, Beamte. Viele allein stehende alte Männer und Frauen. Für die waren wir eine Aufenthaltsmöglichkeit, ein Lebensraum zum Kaffeetrinken am Morgen zum Beispiel. Die Kneipen haben eine große Rolle gespielt, so unser jetziger Veranstaltungsraum, der bis vor zwei Jahren eine sehr bekannte Kneipe unter Schachspielern war. Ein Perser führte eine Kneipe, die hauptsächlich von verrenteten Beamten besucht wurde. Diese Nachbarschaftskultur wurde in den 90ern von neuen Generationen von Imbissbuden, Restaurants und Kiosken abgelöst, wobei aber nicht mehr eine solche Vermischung wie zuvor erfolgt ist – was ich recht traurig finde. Diese Mischung – westfälische Küche, persische Küche; türkische Literatur, deutsche Literatur – macht für mich sehr viel aus: Das Zusammenleben, zusammen arbeiten, gemeinsam die Freizeit verbringen und sich am besten gemeinsam engagieren. Die Küche, die Gerüche, die freudigen wie traurigen Anlässe des Lebens zu teilen&#8230; Wenn ich vor der Tür als sozusagen Pförtner des Hauses&#8230;<br />
<strong><br />
… und vielleicht des Viertels&#8230;</strong><br />
<strong><br />
Hasan Sahin:</strong> … stehe oder sitze, dann kann ich das nach wie vor gut leben und den Weg zum Krankenhaus oder auch nur zu einem Parkplatz weisen. Und auch das Taranta Babu hat nach wie vor so eine nachbarschaftliche Scharnierfunktion, wenn man das so sagen will. Die Klinik und der Kindergarten sind gute Nachbarn von uns. Aber die persönliche Freiheit in einem Raum über Grenzen und Funktionen hinweg mit anderen zu leben, das ist vielleicht nach wie vor die „Daseinsberechtigung“ für unseren Freiraum hier. Letztens erst kam ein neu zugezogenes Paar zu uns als erster „Anlaufstelle“ nicht für Formalitäten oder Konsum, sondern als Ort für Nachbarschaftlichkeit. Vielleicht ist das heutzutage noch wichtiger als in den Anfangstagen.<br />
<strong><br />
Das zeigt den Alltag im Viertel, aber es gibt vor Ort neben Büchern und ein wenig Gastronomie auch Veranstaltungen mit regelmäßigen und losen Reihen, Kooperationen im Stadtgebiet und natürlich international. „Anlässe“ anderer Art, einmal vorbeizuschauen&#8230;</strong></p>
<p><strong>Hasan Sahin:</strong> Wir beschäftigen uns natürlich intensiv mit kulturellen und sozialen Fragen und laden dazu auch Gäste ein, die Lesungen, Diskussionen, bunte Abende ausrichten. Beispiele sind eine Gruppe griechischer, eine Gruppe spanischer und eine neue, kleine Gruppe syrischer, arbeitsloser Akademiker. Die spanische Gruppe richtet neuerdings Abende aus, auf der selbstverständlich alle Nationalitäten als Gäste geladen sind. Die Syrer planen ebenso eine Reihe mit Lesungen aus Tagebüchern. Der Austausch von Lebensgeschichten und -erfahrungen aus aller Welt spielt im Taranta Babu nach wie vor eine sehr große Rolle.</p>
<p>Taranta Babu</p>
<p>Verein zur Förderung der interkulturellen Lesekultur und Medienkompetenz e.V.<br />
Humboldtstr.44, 44137 Dortmund<br />
Tel: 0231 141689<br />
Mail : verein@tarantababu.de<br />
<a href="http://www.tarantababu.de/" target="_blank">www.tarantababu.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Jens Kobler.<br />
Foto: Sabrina Richmann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/ein-hoch-der-internationalen-nachbarschaft/">Taranta Babu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/zentrum-fuer-gehoerlosenkultur-e-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silvia Beckmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2015 12:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAS VIERTEL]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALES]]></category>
		<category><![CDATA[VEREINE UND EINRICHTUNGEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.unionviertel.de/?p=2486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den mehrgeschossigen Backsteinbau an der Huckarder Straße, gleich linker Hand wenn man den Union-Gewerbehof betritt, nimmt man eher beiläufig wahr. Was genau sich hinter der efeubewachsenen Fassade verbirgt, dürfte nur wenigen Passanten oder Besuchern des Hofes im Detail bekannt sein &#8211; oder besser: nur wenigen hörenden. Hörgeschädigten Menschen dagegen ist das „Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.“ ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/zentrum-fuer-gehoerlosenkultur-e-v/">Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den mehrgeschossigen Backsteinbau an der Huckarder Straße, gleich linker Hand wenn man den Union-Gewerbehof betritt, nimmt man eher beiläufig wahr. Was genau sich hinter der efeubewachsenen Fassade verbirgt, dürfte nur wenigen Passanten oder Besuchern des Hofes im Detail bekannt sein &#8211; oder besser: nur wenigen hörenden. Hörgeschädigten Menschen dagegen ist das „Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.“ (ZFG) ein fester Begriff. Geschäftsführer Joachim Welp sagt nicht ohne Stolz, in seiner Ausdifferenziertheit und aufgrund der Komplexität der angebotenen sozialen Dienstleistungen wäre es vielleicht einzigartig in Deutschland.</p>
<p>Das ZFG gründete sich aus bürgerlichem Engagement. 1985 war das, mittlerweile kann im Verein also auf eine 30-jährige Geschichte zurückgeblickt werden. „Hörende Eltern gehörloser Kinder haben sich Sorgen gemacht, was mit ihren Kindern geschieht, wenn die Schule absolviert ist und sie damit den geordneten Rahmen verlassen. Wenn sie allein auf sich gestellt sind. Die Frage war, an wen sie sich wenden können, gesetzt den Fall, dass sie einmal Rat benötigen“, erklärt Herr Welp. Eine berechtigte Frage, vor allem, weil mit einer Hörschädigung meist weitere Beeinträchtigungen ursächlich zusammenhängen, die es den Betroffenen oft schwer oder sogar unmöglich machen, ohne fremde Hilfe am sozialen Leben teilzunehmen.</p>
<p>„Als Hörende können Sie mit nahezu jedem Problem, das Ihnen auf den Nägeln brennt, eine Beratungsstelle in Ihrer unmittelbaren Nähe aufsuchen. Es ist egal ob sie zur Bürger-, Ehe- oder Schuldnerberatung gehen oder in die Verbraucherzentrale. Es existiert ein abgestuftes, breit aufgefächertes System von Institutionen, die Ihnen vor Ort ihre Dienste anbieten. Als Hörgeschädigter haben Sie diese Möglichkeit nicht.“ Hatten die initiierenden Eltern anfangs die Zukunft der eigenen Kinder im Blick, sollte sich bald zeigen, dass der Bedarf an Beratung insgesamt wesentlich größer war als sie es erwartet hatten. Hinzu kam, dass ihr Projekt aufgrund seiner Einzigartigkeit binnen kurzem überregional wahrgenommen wurde. Herr Welp weiß von Familien, die aus anderen Bundesländern ihren Wohnsitz nach Dortmund verlegt haben, weil hier das ZFG seinen Sitz hat. In der Folge entwickelte sich die ursprünglich als ambulante Kurzzeitberatung gedachte Initiative innerhalb weniger Jahre zu einem fassettenreichen Angebot – von sozialpädagogischer Familienbetreuung über rechtliche Beratung bis hin zur Suchthilfe.</p>
<p>Die Anfänge des ZFG lagen an der Lindemannstraße im Dortmunder Kreuzviertel. Größere Räumlichkeiten, der wachsenden Klientenzahl wegen bald erforderlich, wurden am Union-Gewerbehof gefunden. Der sukzessive Umzug begann 1994, 1998 konnte hier die Wiedereröffnung gefeiert werden. „Auf dem Hof, aber auch im allgemeinen Sprachgebrauch werden wir oft `das Gehörlosenzentrum´ genannt“, sagt Herr Welp. „Das spricht sich natürlich leichter aus als ein gestelzt klingendes `Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.´. Die einfache Bezeichnung beschreibt allerdings nicht wirklich, was bei uns geleistet wird. Und selbst das Wort `Gehörlosenkultur´ kann in die Irre führen, weil es zwei verschiedene Aspekte beinhaltet. Einer der beiden ist korrekt, der andere existiert bei uns nicht mehr. Korrekt ist, dass wir die gehörlosen Menschen mit ihrer eigenen Sprache als eigene Kultur wahrnehmen. Das ist eine Facette des Kulturbegriffs. Die andere meint ein Kulturzentrum in dem Sinn, dass sich noch heute Musik- oder Theatergruppen bewerben, weil sie hier auftreten möchten. Da müssen wir leider passen.“<br />
Die möglichen Missverständnisse hängen unter anderem mit der Geschichte des Zentrums zusammen. Von Anfang an stützt sich das ZFG auf zwei Säulen: der Zusammenschluss der hörenden Eltern und der Stadtverband der gehörlosen Bürger Dortmunds. Den hatten die Eltern gleich kontaktiert, als sie ihre Interessengemeinschaft ins Leben riefen. Er ist der Dachverband aller ortsansässigen Gehörlosenvereine, also Sport-, Karneval-, Skat- und Romméverein, um nur einige zu nennen. Die einzelnen Vereine haben mit dem ZFG grundsätzlich wenig zu tun, stellen aber über ihren Dachorganisation einen der Grundpfeiler dar.<br />
„Was den Charakter von kulturellen Veranstaltungen betrifft, hatten die Vereine und die Eltern voneinander abweichende Vorstellungen“, sagt Herr Welp. „Das war ein Problem von mehreren. Anfangs wurde dennoch versucht, ein Programm auf die Beine zu stellen, wir verfügen ja über eine auf den ersten Blick geeignete Halle im Erdgeschoss, Lärmbelästigungen führten jedoch zu Ärger bei den Anwohnern. Parties können hier nicht gefeiert werden, weil bei der Ausstattung der Räume niemand an Schallschutzmaßnahmen gedacht hatte. Das war wohl ein Fehler, aber sie wurden nicht in Erwägung gezogen, weil es um ein Haus für Gehörlose ging. Allerdings wären wir auch finanziell gar nicht in der Lage, ein Kulturzentrum konventioneller Art zu bewirtschaften. Auf dem Gewerbehof wird aber unabhängig davon zur Zeit diskutiert, welche Bedeutung das Zentrum im Union-Viertel haben und welche Rolle unsere Halle dabei spielen könnte.“</p>
<p>Gegenwärtig arbeiten 44 Personen im ZFG, 40 davon sind Pädagogen. Sie beherrschen die Deutsche Gebärdensprache, unterliegen der Schweigepflicht und betreuen aktuell etwa vierhundert Klienten. Meist reicht die allgemeine Kurzzeitberatung von durchschnittlich zwanzig Minuten Länge, anstehende Fragen zu beantworten. Einzelne Klienten kommen regelmäßig, manchmal sogar mehrmals in der Woche. Das ist nicht weiter bemerkenswert, es liegt ständig etwas an, Kleinigkeiten, die sich schnell bereinigen lassen. Wichtig ist, dass die Berater ein Gespür entwickeln, zu registrieren, wenn eine Krise zu eskalieren droht. „Unsere Leute können nicht nur gebärden, sie sind in der Lage, sich gebärdlich auf das jeweilige Niveau ihres Klienten einzulassen. Es ist zum Beispiel nicht ungewöhnlich, dass jemand mit einem innerfamiliären Gestensystem zu uns kommt, weil er nie etwas anderes gelernt hat, weil er nie aus dem engen Kreis seiner Angehörigen rausgekommen ist. Missverständnisse sind da nicht immer zu vermeiden und lassen sich nur durch häufiges Nachfragen klären. Man darf nicht außer acht lassen, dass viele Hörgeschädigte im Weiteren an Depressionen leiden oder schwer traumatisiert sind. Der Mensch denkt in seiner Muttersprache und reflektiert in der Muttersprache alles, was um ihn herum geschieht, parallel zum eigentlichen Hören. Wer aber von Geburt an hörgeschädigt ist, wächst ohne Spracherwerb auf. Soziologisch gesprochen fehlt ihm die innere Form symbolischer Repräsentation. In der Folge hat er es bei seiner Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung ungleich schwerer. Mit der Gehörlosigkeit gehen oft seelische Erkrankungen einher.“</p>
<p>Therapeutische Maßnahmen zählen jedoch nicht zum Leistungsspektrum im ZFG. Die Arbeit beschränkt sich auf die psychosoziale Beratung. Sollte sich in deren Rahmen allerdings herausstellen, dass sich ein Klient im Alltag mit Problemen konfrontiert sieht, die er mittel- oder langfristig nicht mehr bewältigen kann, vermittelt das ZFG geeignete Hilfsangebote, angefangen bei ambulanter Therapie bis hin zur Vermittlung einer passenden stationären Unterbringung, sollte diese tatsächlich unumgänglich sein.<br />
Hinsichtlich der Frage, ob sich ein hörgeschädigter Mensch trotz seines Handikaps vergleichsweise normal am sozialen Leben beteiligen kann, hängt viel vom Elternhaus und der unmittelbaren Umgebung ab und der Möglichkeit, die Gebärdensprache zu erlernen. „Bedauerlicherweise ist die hierzulande erst seit vierzehn Jahren als Sprache anerkannt“, sagt Herr Welp. „Obwohl es sich um ein visuell orientiertes Zeichensystem handelt, ist es mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass im Gehirn beim Gebärden die selben Bereiche aktiviert werden wie beim normalen Sprechvorgang. Das muss man natürlich wissen. Leider kann es noch immer passieren, dass ein hörgeschädigtes Kind automatisch in eine Schule für Lern- oder geistig Behinderte abgeschoben wird. Es wird künstlich verdummt. Die Erfahrung machen wir. Wenn es dann zu uns kommt und wir mit ihm gebärden, treten in der Vergangenheit gemachte Fehleinschätzungen oder Versäumnisse oft zutage.“ Die professionelle Beratung im ZFG kann helfen, diese auszubügeln. Aber auch, wer einfach „nur“ hörgeschädigt ist, findet hier Hilfe – und sei es lediglich bei der technischen Assistenz in puncto Hörgerät.</p>
<p>Text: Wolfgang Kienast</p>
<p>Foto: Daniel Sadrowski</p>
<p>26.10.2015</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/zentrum-fuer-gehoerlosenkultur-e-v/">Zentrum für Gehörlosenkultur e.V.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
