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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Unionviertel</title>
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	<title>Nachhaltigkeit Archive - Unionviertel</title>
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		<title>Drei Fachbereiche- drei Masterstudiengänge &#8211; drei Orte</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/drei-fachbereiche-drei-masterstudiengaenge-drei-orte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 13:12:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Februar dieses Jahres startete das interdisziplinäre zweisemestrige Lehrprojekt ARDEAS: ARchitektur DEsign und Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Pünktlich zum Lock Down gingen Masterstudierende aus den Studiengängen: Architektur: Ressource Architektur, Design: Szenografie und Kommunikation und Angewandte Sozialwissenschaften: Soziale Nachhaltigkeit und demografischer Wandel mit dem Ziel an den Start öffentlichen Raum und Leerstände, zu Lehr- ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/drei-fachbereiche-drei-masterstudiengaenge-drei-orte/">Drei Fachbereiche- drei Masterstudiengänge &#8211; drei Orte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar dieses Jahres startete das interdisziplinäre zweisemestrige Lehrprojekt ARDEAS: ARchitektur DEsign und Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Pünktlich zum Lock Down gingen Masterstudierende aus den Studiengängen: <em>Architektur: Ressource Architektur, Design: Szenografie und Kommunikation und Angewandte Sozialwissenschaften: Soziale Nachhaltigkeit und demografischer Wandel</em> mit dem Ziel an den Start öffentlichen Raum und Leerstände, zu Lehr- und Lernräumen zu transformieren, temporär, digital und mit viel Engagement.</p>
<p>Schwerpunkte sind die soziale, räumliche und ökologische Nachhaltigkeit sowie die Beteiligung von Bürger*innen. „Wir mussten neu denken und haben uns erst einmal auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Konzeptentwicklung fokussiert. Die Ergebnisse sind großartig, spannend und so vielseitig wie die beteiligten Masterstudierenden“, so das Dozentinnentrio (Friederike Asche, Britta Eiermann und Anastasia Haidak<u>)</u>. „Die einzelnen interdisziplinär gemischten Teams haben sich zuerst einmal Gruppennamen gegeben und sich digital kennengelernt. In den ersten virtuellen Treffen wurden Regeln der interdisziplinären Zusammenarbeit festgelegt und Begrifflichkeiten geklärt. Rein digital war das mit vielen Herausforderungen verbunden, welche u.a. mit Hilfe von virtuellen Gruppenarbeitsräumen, einer digitalen <em>Wandelbar </em>und Telefoninterviews gelöst wurden“.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen die unterschiedlichen Schwerpunkte der einzelnen Gruppen, für die drei Orte: So hat sich die Gruppe „Westfalentrio“ (Jule Ahaus, Lara Köster, Jonas Lekzik) mit dem öffentlichen Raum des Westfalenkollegs beschäftigt und als Schwerpunkt für das nächste Semester die zwei partizipative Methoden gekoppelt und weiterentwickelt. Ein 3-D-Modell des Planungsortes wird hierbei als erster Schritt für den Zugang zu Schüler*innen und Lehrer*innen genutzt, um den Pausenhof Ihrer Schule, welcher die Einmaligkeit einer U-Bahnstation und die direkte Angrenzung an öffentlichen Raum beinhaltet, zu einem Projektplatz in partizipativen Prozessen zu transformieren.</p>
<p>Zwei weitere Projektgruppen haben sich in enger Zusammenarbeit mit den Urbanisten mit der zukünftigen Nutzung des Stellwerkes auf dem HSP-Gelände beschäftigt. Der Schwerpunkt der Gruppe „Interdingsziplinär“ (Lisa Fischer, Barbara Egyptien, Alina Frischmuth, Timon Herrmann, Michelle Reit) liegt darin die Anbindung an den Emscher-Radweg zu nutzen, um zukünftig verschiedenste Personengruppen für diesen Ort als Ort des Austausches, des Lernens und der Begegnung zu nutzen. Neben einer Pop-Up-Radwerkstatt können sich die Studierenden hier auch Begegnungsorte und Ausstellungsräume im Außenraum vorstellen. Was wirklich gerade unter den aktuellen Bedingungen im nächsten Semester umgesetzt werden kann, bleibt noch unklar, jedoch ist gewiss, dass die Studierenden und Mitarbeitenden im Projekt für das Wintersemester Treffen virtuell, und hoffentlich real, mit Kooperations- und/oder Umsetzungspartner*innen planen.</p>
<p>Zwei weitere Gruppen haben sich mit dem Parkplatz des ehemaligen Versorgungsamtes, an der Rheinischen Straße, intern „Platanenparkplatz“ genannt, auseinandergesetzt. Schwerpunkte der beiden Gruppen bildeten hier zum einen der Blick über die Mauer zum HSP Gelände und der damit verbundene Blickwechsel auf das gesamte Quartier und zum anderen die Transformation des Ortes zu einem grünen Lernort. Beide Gruppen freuen sich mit unterschiedlichen Akteuren vor Ort im nächsten Semester ihre Ideen weiter zu entwickeln.</p>
<p>Die Ansprechpartnerinnen für das Projekt sind :<br />
Fachbereich Architektur: <a href="mailto:friederike.asche@fh-dortmund.de">friederike.asche@fh-dortmund.de</a><br />
Fachbereich Design: <a href="mailto:britta.eiermann@fh-dortmund.de">britta.eiermann@fh-dortmund.de</a><br />
Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften: <a href="mailto:anastasia.haidak@fh-dortmund.de">anastasia.haidak@fh-dortmund.de</a></p>
<p><em>Bildrechte:<br />
Lisa Fischer und Timon Herrmann<br />
</em></p>

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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie aus sozialen und ökologischen Projekten Unternehmen werden können</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/wie-aus-sozialen-und-oekologischen-projekten-unternehmen-werden-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2020 11:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Union Gewerbehof]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsförderung Dortmund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt ein kleines bisschen besser machen und damit auch noch den Lebensunterhalt verdienen: So lautet immer öfter die Idee von Gründerinnen und Gründern in der Region. Mit „greenhouse.ruhr“ hat die Wirtschaftsförderung Dortmund gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund und vielen weiteren Partnern ein Programm zur gezielten Förderung von sogenanntem Social Entrepreneurship (zu Deutsch etwa: Sozialunternehmertum) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ein kleines bisschen besser machen und damit auch noch den Lebensunterhalt verdienen: So lautet immer öfter die Idee von Gründerinnen und Gründern in der Region. Mit „greenhouse.ruhr“ hat die Wirtschaftsförderung Dortmund gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund und vielen weiteren Partnern ein Programm zur gezielten Förderung von sogenanntem Social Entrepreneurship (zu Deutsch etwa: Sozialunternehmertum) auf den Weg gebracht. Greenhouse.ruhr wird unterstützt durch zwei Organisationen mit Sitz im Union Gewerbehof: netz NRW – Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften e.V. und die Urbanisten e.V. – lokal, kreativ, lebendig.</p>
<p>Nach coronabedingter Verschiebung fiel am 15. August in der Werkhalle des Union Gewerbehofs der Startschuss für den ersten Durchlauf. Acht aus 45 Bewerbungen ausgewählte Gründungsteams stellten sich nacheinander vor. Vier Coaches wählten anschließend jeweils zwei Gründungsteams aus, die sie in den kommenden vier Monaten eng betreuen werden. Neben dem individuellen Coaching warten weitere Unterstützungsleistungen und regelmäßige Veranstaltungen wie Ideenwerkstätten, Meet-ups und fachliche Inputs auf die Gründerinnen und Gründer. Als Partner fungieren dabei u.a. das netz NRW und die Urbanisten. Am Ende der Projektlaufzeit winkt für die Teams im Rahmen einer Abschlussveranstaltung außerdem ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro.</p>
<p>Die teilnehmenden Teams im Überblick:</p>
<p><strong>Pandora 2.0</strong><br />
Unter dem Projektname „Pandora 2.0“ soll eine Kultur- und Bildungsstätte aus See-containern aufgebaut werden, um jungen Unternehmer*innen einen Standort zu bieten, an dem neue Konzepte entwickelt werden können und ihr Wachstum unterstützt wird.</p>
<p><strong>Nightmover</strong><br />
Mit Hilfe einer Peer-to-peer-Sponsoringplattform soll ein Jugend- oder Frauentaxi entstehen, welches ebenso als Krankenfahrzeug genutzt werden kann. Ziel ist es, einen sicheren Personentransport für die genannten Zielgruppen zu schaffen.</p>
<p><strong>Green Billbo</strong><br />
Das „Green Billbo“ will unter dem Motto „think without plastic“ Plastikprodukte durch biologisch abbaubare und umweltfreundliche Alternativen ersetzten, z.B. kompostierbare Hundekotbeutel oder Tragetaschen. Um die Entwicklung und Produktion dieser nachhaltigen Alternativen zu finanzieren, sollen Werbeflächen auf diesen Produkten an interessierte Unternehmen verkauft werden.</p>
<p><strong>„Frau Lose“-Mobil</strong><br />
Das „Frau Lose“-Mobil will einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem es auf Dortmunder Wochenmärkten unverpackte Produkte wie Nudeln, Geschirrspülmittel oder Toilettenpapier verkauft. Zudem sollen die Kund*innen die Möglichkeit haben, ihr eigenes Deo herzustellen und sich dieses in Beutel und Gläser abzufüllen.</p>
<p><strong>2 Wheel Garage</strong><br />
Der Fahrradladen in der Dortmunder Nordstadt „2 Wheel Garage“ repariert und verkauft ressourcensparend und preiswert gebrauchte Fahrräder, um vor allem Menschen mit kleinem Geldbeutel den Kauf eines Fahrrads zu ermöglichen.</p>
<p><strong>7000 Schmetterlinge für die Nordstadt</strong><br />
Das Ziel von „7000 Schmetterlinge für die Nordstadt“ ist der Imagewandel und die Steigerung der Attraktivität der Dortmunder Nordstadt durch die Errichtung eines frei-zugänglichen Stadtgartens. In der Art eines Gemeinschaftsgartens sollen Gemüse und Kräuter gemeinsam angebaut und kostenpflichtige Workshops und Veranstaltungen angeboten werden.</p>
<p><strong>BeAPart</strong><br />
Mit „BeAPart“ soll ein integratives Planungstool für die Quartiersentwicklung erarbeitet werden. Durch die Beteiligung von Menschen mit Behinderungserfahrung soll das Thema Barrierefreiheit von Anfang an in die Planung von Bauvorhaben integriert werden.</p>
<p><strong>Digitale Teilhabe und Kompetenz durch Hardware-Upcycling</strong><br />
Alte Laptops und Computer werden im Zuge des Projekts unter Verwendung von freier Software wieder funktionsfähig gemacht. Die aufbereiteten Geräte sollen dann Schulen und Schüler*innen zur Verfügung gestellt werden, sodass auch Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien an der digitalisierten Welt teilhaben können.</p>
<p><em>Bild: Kristina Malis</em></p>
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		<title>Unverpackt: Frau Lose in der Rheinischen Straße</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/unverpackt-frau-lose-eroeffnet-2019-in-der-rheinischen-strasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Svenja Noltemeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2019 10:20:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AKTUELLES]]></category>
		<category><![CDATA[ANSIEDLUNG UND ENTWICKLUNG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das sechs-köpfige Team von Frau Lose setzt auf solidarisches Miteinander: 80 % der Ladeneinrichtung sind 2nd hand, 50% der Einrichtung sind gespendet. Einkaufen kannst du Reis, Nudeln, Öl, Geschirrspülmittel u.v.m. &#8211; alles plastikfrei. Bei Workshops im Laden lernst du z.B. Waschmittel, Abschminkpads oder Deo selbst zu machen. In der Kuchen-Ecke und bei Diskussionsveranstaltungen entwickeln wir ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das sechs-köpfige Team von Frau Lose setzt auf solidarisches Miteinander: 80 % der Ladeneinrichtung sind 2nd hand, 50% der Einrichtung sind gespendet. Einkaufen kannst du Reis, Nudeln, Öl, Geschirrspülmittel u.v.m. &#8211; alles plastikfrei. Bei Workshops im Laden lernst du z.B. Waschmittel, Abschminkpads oder Deo selbst zu machen. In der Kuchen-Ecke und bei Diskussionsveranstaltungen entwickeln wir gemeinsam neue Ideen unseren Alltag nachhaltig und fair zu gestalten.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong><br />
Mo, Di, Do, Fr: 10:30-19:30<br />
Sa: 10:30 – 17:30<br />
Mi: geschlossen</p>
<p><strong>Adresse</strong>: Rheinische Str. 24, 44137 Dortmund</p>
<p>Kontakt: info@frau-lose.de<br />
Website: <a href="http://www.frau-lose.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.frau-lose.de</a></p>
<p><a href="https://ev.frau-lose.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zu weiteren Informationen zu aktuellen Workshopangeboten</a></p>
<p><a href="https://frau-lose.de/rheinische-strasse-24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Info-Link zur Entstehung von Frau Lose</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6166" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03892.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6168" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC03781.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-6169" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1240x827.jpg" alt="" width="660" height="440" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1240x827.jpg 1240w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-960x640.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-768x512.jpg 768w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014-1536x1025.jpg 1536w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2019/12/Frau-Lose-Eröffnung-DSC04014.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px" /></p>
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		<title>Herbstakademie im Union Gewerbehof</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/herbstakademie-im-union-gewerbehof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 11:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[UNIONVIERTEL.KREATIV]]></category>
		<category><![CDATA[InWest eG]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Union Gewerbehof]]></category>
		<category><![CDATA[Unionviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Wildkräuter; Urbanität; Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>￼Die Herbstakademie ist eine Veran­staltungsreihe von Künstlern und Kreativen, die im Union Gewerbehof arbeiten. Das Angebot ist vielfältig und reicht vom Zeichnen über Arbeiten mit Bildern und die Weiterverarbeitung von existierenden Materialien bis zu Upcycling &#38; Do­It­Yourself. Die Work­shops sollen sowohl inspirieren als auch praktische Anleitungen vermitteln. DAS PROGRAMM Sonntag, 17.09., 10-18 Uhr WORKSHOP &#124; ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>￼Die Herbstakademie ist eine Veran­staltungsreihe von Künstlern und Kreativen, die im Union Gewerbehof arbeiten. Das Angebot ist vielfältig und reicht vom Zeichnen über Arbeiten mit Bildern und die Weiterverarbeitung von existierenden Materialien bis zu Upcycling &amp; Do­It­Yourself. Die Work­shops sollen sowohl inspirieren als auch praktische Anleitungen vermitteln.</p>
<p><strong>DAS PROGRAMM</strong></p>
<p>Sonntag,<strong> 17.09.</strong>, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/designhocker-kurt-aus-restholz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Designhocker &#8222;Kurt aus Restholz&#8220;</strong></p>
<p>Samstag,<strong> 23.09.</strong>, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-offene-werkstatt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OFFENE WERKSTATT </a>der Urbanisten MANUFAKTUR</p>
<p>Samstag, <strong>23.09.</strong>, 11-16 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/4603/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Zeichen in und um den Union Gewerbehof</strong><br />
Leitung : Babette Martini</p>
<p>Freitag, <strong>29.09.</strong>, 18-20 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-vortrag-moeglichkeiten-und-grenzen-von-upcycling/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VORTRAG</a> | <strong>Möglichkeiten und Grenzen von Upcycling</strong> mit anschließender Diskussion<br />
MANUFAKTUR</p>
<p>Samstag,<strong> 30.09.</strong>, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-offene-werkstatt/">OFFENE WERKSTATT </a>der Urbanisten MANUFAKTUR</p>
<p>Sonntag, <strong>01.10.</strong>, 14–18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-fortbildung-upcycling-in-der-paedagogischen-arbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FORTBILDUNG </a>| <strong>Upcycling in der pädagogischen Arbeit</strong><br />
Leitung: Thomas Zigan und Florian Artmann</p>
<p>Dienstag, <strong>03.10.</strong>, 14-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-schnupperkurs-upcycling/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SCHNUPPERKURS</a> Upcycling | <strong>Hochwertige Produkte aus Abfall selber herstellen?!</strong><br />
Leitung: Thomas Zigan</p>
<p>Donnerstag, <strong>05.10.</strong>, 19:30 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-workshop-in-bildern-denken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VOTRAG</a> | <strong>»Denken in Bildern«</strong><br />
Referent: Elmar Mauch<br />
Eintritt frei</p>
<p>Samstag,<strong> 07.10.</strong>, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-offene-werkstatt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OFFENE WERKSTATT</a> der Urbanisten MANUFAKTUR</p>
<p>Samstag, <strong>07.10.</strong>, 11-16 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-zeichnen-in-und-um-den-union-gewerbehof/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Aktzeichnen</strong><br />
Leitung: Babette Martini</p>
<p>Samstag,<strong> 14.10.</strong>.2017, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-offene-werkstatt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OFFENE WERKSTATT</a> der Urbanisten MANUFAKTUR</p>
<p>Samstag,<strong> 14.10.</strong>, 11-16 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-die-vielen-formen-der-monotypie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Die vielen Formen der Monotypie</strong><br />
Leitung: Babette Martini</p>
<p>Sonntag, <strong>15.10.</strong>, 10-18 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/designhocker-kurt-aus-restholz-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Designhocker &#8222;Kurt aus Restholz&#8220;</strong></p>
<p>Sonntag, <strong>15.10.</strong>, 10–16 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/haengelampe-eva-aus-restholz-3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>Hängelampe „Eva“ aus Restholz</strong><br />
Leitung: Florian Artmann</p>
<p>WORKSHOP | Künstlerbuch<br />
Leitung: Nico Baumgarten</p>
<p>WORKSHOP | Vom Bilder edieren zum Fotobuch<br />
Leitung: Gerhard Kurtz</p>
<p>Samstag, <strong>14.10.</strong> und Sonntag,<strong> <strong>15.10.</strong>,</strong> 10 —17 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-workshop-in-bildern-denken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | <strong>In Bildern denken</strong><br />
Kursleitung: Elmar Mauch</p>
<p>Samstag, <strong>9.12.</strong> und Sonntag, <strong>10.12.</strong> von 11.00 — 18.00 Uhr<br />
<a href="https://www.unionviertel.de/veranstaltungen/herbstakademie-workshop-schachtel-mappen-bau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WORKSHOP</a> | Schachtel-Mappen-Bau<br />
Kursleitung: Caro Wysocki</p>
<p><a href="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/04/Gewerbehof-3042_SabrinaRichmann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1007" src="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/04/Gewerbehof-3042_SabrinaRichmann-960x639.jpg" alt="" width="960" height="639" srcset="https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/04/Gewerbehof-3042_SabrinaRichmann-960x639.jpg 960w, https://www.unionviertel.de/wp-content/uploads/2015/04/Gewerbehof-3042_SabrinaRichmann-1240x825.jpg 1240w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><br />
<strong>Die ORTE im Union Gewerbehof</strong><br />
Huckarder Straße 10-12<br />
44147 Dortmund</p>
<p>Die Urbanisten e.V.<br />
MANUFAKTUR und Offene Werkstatt</p>
<p>PROJEKTRAUM Fotografie</p>
<p>Babette Martini<br />
ATELIER für plastische Kunst</p>
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		<title>Aquaponik-Systeme in der hei-tro GmbH</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/aquaponik-systeme-in-der-hei-tro-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 12:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAS VIERTEL]]></category>
		<category><![CDATA[GRÜNER STADTTEIL]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVES QUARTIER]]></category>
		<category><![CDATA[Aquaponik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die im Jahr 1984 in Marten gegründete hei-tro GmbH residiert mittlerweile auf dem Union Gewerbehof. Der Internetauftritt steckt zunächst einen weiten Rahmen ab und nennt Immobilien, Projektentwicklung und Aquaponik als Tätigkeitsbereiche des familiengeführten Unternehmens. Nach dem 2010 vollzogenen Generationenwechsel trat die Immobiliensparte sukzessiv in den Hintergrund. Seit 2014 liegt der Schwerpunkt bei der Entwicklung und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Jahr 1984 in Marten gegründete hei-tro GmbH residiert mittlerweile auf dem Union Gewerbehof. Der Internetauftritt steckt zunächst einen weiten Rahmen ab und nennt Immobilien, Projektentwicklung und Aquaponik als Tätigkeitsbereiche des familiengeführten Unternehmens. Nach dem 2010 vollzogenen Generationenwechsel trat die Immobiliensparte sukzessiv in den Hintergrund. Seit 2014 liegt der Schwerpunkt bei der Entwicklung und Verbreitung nachhaltiger Nahrungsmittelproduktionssysteme auf Basis des Aquaponik-Prinzips.</p>
<p>Aquaponik ist die Bezeichnung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft, bei welcher Fischzucht und Hydroponik, eine Anbaumethode, bei welcher Pflanzen ihre Nähstoffe nicht aus Erde, sondern aus Wasser ziehen, zu einem System gekoppelt werden. Die zugrundeliegende Idee, Rückstände aus Fischfarmen als Düngemittel bei der Kultur von Pflanzen zu verwenden, liegt eigentlich auf der Hand. Das Brauchwasser der Fischzucht fließt biologisch gereinigt in die Aquarien zurück. Klingt schlüssig wie simpel, der Teufel steckt wie immer im Detail. Beispielsweise haben Fische und Pflanzen recht unterschiedliche Vorstellungen von optimaler Temperatur oder perfektem PH-Wert des Wassers. Auf dem Union Gewerbehof wurde diesbezüglich in den letzten Jahren Grundlagenforschung und Pionierarbeit geleistet. Beteiligt waren, neben der hei-tro GmbH, der Urbanisten e.V. und die Dorstfelder Gewächshausfirma e.p.h. Schmidt.<br />
Axel Störzner, seit dem eingangs erwähnten Generationenwechsel mit der Führung der GmbH beauftragt, sieht sich in diesem Zusammenhang in erster Linie als Netzwerker &#8211; und seine übergreifende Aufgabe darin, einen bewussteren Umgang mit begrenzten Ressourcen zu fördern. „Ich bin gelernter Garten- und Landschaftsbauer. Außerdem habe ich fünf Semester Raumplanung studiert, da wurde mir das Wort &#8218;Nachhaltigkeit&#8216; quasi in die Hirnrinde tätowiert. Als mir Rolf Meinecke die Aquaponik-Versuchsanlage der Urbanisten auf dem Gewerbehof gezeigt hat, hat es bei mir sofort gefunkt. Er als Techniker und Wissenschaftler, ich mit dem Know-how der hei-tro als Projektmanager, das war die perfekte Ergänzung.“<br />
Die Partner in Sachen Aquaponik haben in der Folge an diversen Vorhaben (mitge-)arbeitet. Ein Ergebnis interner Kooperation ist ein etwa 20 qm großes Community-Gewächshaus, das seit zwei Jahren stabil funktioniert. Es eignet sich zur Erweiterung von urban-gardening- bzw. urban-farming-Projekten. Freilich wäre das kein Produkt von der Stange, sagt Störzner. Das Gewächshaus könne und solle individuell ausgestattet werden, abhängig davon, welche Pflanzen und welche Fische die Betreiber einzusetzen wünschen und welche Erträge sie sich erhoffen.<br />
Eine externe Kooperation neueren Datums begann Anfang 2016 mit der Anfrage der Emscherkunst, ein Aquaponic System für die „Urban Space Station“ am Hörder Phoenixsee zu bauen, entworfen von der australischen Wissenschaftlerin und Künstlerin Natalie Jeremijenko. Jeremijenko konzipierte mit dieser Arbeit die visionäre Form einer Gebäudetechnikergänzung. Vereinfachend gesagt geht es darum, Luft innerhalb eines Gebäudes für Menschen atembar zu halten – unabhängig von einer eventuell verseuchten Außenwelt.<br />
Ein potentielles Anwendungsgebiet von Aquaponik, das nicht so weit in einer nicht so düsteren Zukunft liegt, könnte der Gemüseanbau auf Supermarktdächern sein. Der kürzeste Weg zwischen Beet und Ladentheke. „Das ist meine absolute Lieblingsvision bei dem Thema“, sagt Störzner. „Wir haben die Möglichkeit, ganz nah am Verbraucher zu produzieren. Die Paprika kommt nicht aus Almería, sondern erntefrisch vom Flachdach. Es wäre großartig, wenn ein Unternehmen wie REWE, das sich das Label &#8218;Regional&#8216; unübersehbar auf die Fahnen schreibt, auf den Zug aufspringen würde. Wir haben eine umfangreiche Forschung. Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt, mit finanziell potenten Partnern Anlagen zu bauen, um die praktische Nutzung voranzutreiben.“<br />
Eine Vision und viele hochgradig spezialisierte Akteure. Zum Netzwerk gehören Universitäten, Künstler, Stadt- und Raumplaner, Ingenieure und kommunale Verwaltungseinrichtungen. Die hei-tro arbeitet an den Schnittstellen und koordiniert mit Leidenschaft und der festen Überzeugung, Bausteine für eine lebenswerte Zukunft bereitstellen zu können. „Mein Handeln leitet sich aus der Wahrnehmung der globalen Entwicklung ab“, sagt Störzner. „Ich weiß von der Überfischung der Meere. Ich weiß, was mit unseren Böden passiert. Ich weiß, wie viele Lebensmittel einfach vernichtet werden. Ich weiß um das Gefälle zwischen Nord und Süd, zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern, wo Rohstoffe abgezapft werden, um auf der anderen Seite die Versorgung zu gewährleisten. Das sind alles Tendenzen, die mir die Sinnbasis für meine Geschäftstätigkeit herstellen. Ich will nicht davon reden, die Entwicklung umkehren zu können. Das wäre anmaßend. Ich möchte ein bisschen auf der Bremse stehen, dass solche Entwicklungen nicht ungehemmt voranschreiten. Und das beginnt vor der eigenen Haustür.“ </p>
<p>Text: Martini</p>
<p>Foto: Roland Baege</p>
<p>Oktober 2016</p>
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		<title>Ökologia</title>
		<link>https://www.unionviertel.de/oekologia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank van Lieshaut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 09:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAS VIERTEL]]></category>
		<category><![CDATA[EINKAUFEN]]></category>
		<category><![CDATA[WOHNEN UND LEBEN]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Möbelhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Unionviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsförderung Dortmund]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Interesse an nachvollziehbaren und vor allem nachhaltigen Produkten ist in den letzten Jahren merklich gewachsen. Dieser Trend so beachtlich, dass selbst die großen Namen in der Industrie anfangen, Produkte oder Philosophien zu entwickeln, die zumindest einen grünen Anschein machen: Seien es diverse Recycling-Programme der Bekleidungsindustrie, die BIO-Hausmarken großer Discounter oder grüner Strom für zwei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Interesse an nachvollziehbaren und vor allem nachhaltigen Produkten ist in den letzten Jahren merklich gewachsen. Dieser Trend so beachtlich, dass selbst die großen Namen in der Industrie anfangen, Produkte oder Philosophien zu entwickeln, die zumindest einen grünen Anschein machen: Seien es diverse Recycling-Programme der Bekleidungsindustrie, die BIO-Hausmarken großer Discounter oder grüner Strom für zwei Euro Aufpreis beim größten deutschen Bahnunternehmen. Doch nachhaltige Produkte sind keine Erfindung der letzten Jahre. So gründeten Hans Balzereit und Barbara Leinwand schon 1998 ihren Laden Ökologia und bieten seitdem ihren Kunden ökologische Produkte rund ums Wohnen.</p>
<p>Mit dem Gedanken einer schadstofffreien Wohnung, eröffneten die ehemaligen Pädagogen Hans Balzereit und Barbara Leinwand 1998 ihren ersten Laden in Hamm im Gründerzentrum des Ökozentrums NRW, 2001 die erste Filiale in Dortmund. Einige Zeit darauf schlossen sie den Laden in Hamm, um sich komplett auf den neuen zu konzentrieren. An der Grundidee hat sich seitdem nichts mehr geändert und das scheint sich auszuzahlen, denn Ökologia wächst weiter und weiter. Mittlerweile umfasst die Filiale an der Lange Straße 2-4 in Dortmund 800m² und weitere 100m² sind gerade in der Vorbereitung.</p>
<p>Die Idee hinter dem nunmehr 18 Jahre bestehenden Konzept Ökologia ist Idealismus. Balzereit und Leinwand wollen dem Kunden ein gläsernes Produkt zu bieten; ein Produkt, welches ihm die Möglichkeit gibt, in einem Wohnraum ohne schädliche Belastung zu leben. „Wir verkaufen transparente Produkte. Wir wissen was drin ist, wo es herkommt, von wem es vertrieben und von wem es hergestellt wird. Das ist im konventionellen Handel nicht gegeben“, erzählen sie. Einer der Zulieferer hat beispielsweise eine Beteiligung an einer Schäfereigenossenschaft. „Der kennt die Schafe mit Namen“, scherz Hans Balzereit und gibt zu bedenken, dass dies nicht nur ein Verkaufsargument sei: „Gesundes Wohnen ist für uns wichtig. Die eigene Wohnung ist die dritte Haut und die sollte ohne Schadstoffe sein. Das betrifft nicht nur die Möbel.“ So ist jegliche Wolle, die in den verkauften Produkten verwendet wird, aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA-Siegel) bzw. Tierhaltung (kbT-Siegel). Das bedeutet, dass bei der Herstellung der Produkte weitestgehend auf synthetische Schutzmittel, Mineraldünger und Gentechnik verzichtet wird. Des Weiteren beziehen die Hersteller ihr Holz aus Europa, oft sogar aus Deutschland, da das Holz bei einem Transport aus Asien beispielsweise für die Reise mit Chemikalien bearbeitet wird. Darüber hinaus ist der Co2-Verbrauch bei kürzeren Transportwegen deutlich geringer. Allgemein sei jeder Arbeitsschritt der Produkte bei Ökologia laut eigener Aussage nachvollziehbar. So ist eines der Aushängeschilder des Ladens, die Marke Brühl, der erste deutsche Polstermöbelhersteller mit dem Umweltsiegel „Der Blaue Engel“. Das unter anderen vom Umweltministerium ins Leben gerufene Siegel, zeichnet Produkte aus, deren Herstellungswege vom Einsatz beständiger, schadstoffarmer Materialien bis zur Wiederverwertung von Restmaterialien ökologisch ausgerichtet sind.</p>
<p>„Das Interesse an nachhaltigen Produkten ist in den letzten Jahren gestiegen“, erzählt Barbara Leinwand wären wir an einem der ausgestellten Holztische sitzen und sie ein Glas gefiltertes Wasser reicht. Doch trotz des wachsenden Verbraucherwunsches nach nachhaltigen Produkten müssen sich auch Hans Balzereit und Barbara Leinwand anpassen, denn „die Vorstellungen zum Thema Wohnen haben sich geändert“. Das hat zur Folge, dass auch die Produktpalette angepasst werden muss. Laut den beiden ist im Bereich der ökologischen Möbel der Anspruch an schlichtes Design gewachsen. So verschwinden der Korpusbereich sowie Wohnwände fast komplett aus dem Sortiment und machen Platz für Polstermöbel, Kastenmöbel wie Schränke, Tische und Stühle, Betten und Küchen, die in Richtung des Danish Designs gehen. Dezenter, schlichter und eleganter als das gängige Klischee. „Die Möbel haben mittlerweile nicht mehr dieses Müsliimage. Das Design ist heute mit an die erste Stelle gerutscht“, ergänzt sie die Veränderung, die letztendlich nicht nur dem Laden sondern vor allem potenziellen Kunden zu Gute kommt. Gerade die jüngere Generation wird das erfreuen, die es sowohl gerne ökologisch als auch modern haben möchte. Allerdings ist es fraglich, ob das Design dem jungen Kunden zusagt, zumal er es sich auch erst Mal leisten können muss. Denn zwar legen die Kunden von Ökologia teilweise weite Wege hinter sich, haben aber auch ein wenig mehr Budget als der junge designaffine Käufer. Hans Balzereit erzählt, dass die meisten anfangen diese Art von Möbel zu kaufen, wenn sie ihr erstes Kind erwarten. Ein Kinderzimmer ohne Schadstoffe gefolgt von einer Couch, einer Kommode, vielleicht sogar einer Küche. Nicht ganz Danish Design, dafür allerdings ohne Belastung.</p>
<p>Doch bei all den Siegeln und Vorkehrungen &#8211; ist es überhaupt möglich, sich ein Zuhause frei von Schadstoffen zu schaffen? Hans Balzereit antwortet scherzhaft auf diese Frage: „Na ja, irgendwann muss man die Fenster wohl mal aufmachen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Jan Kempinski</p>
<p>Foto: Juliander Enßle</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oktober 2016</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.unionviertel.de/oekologia/">Ökologia</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.unionviertel.de">Unionviertel</a>.</p>
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